Nach seinem Schwächeanfall im Kongressgebäude darf Senator Ted Kennedy die Klinik wieder verlassen. Angeblich macht der Patient schon wieder Witze.
Barack Obama dürfte dieser Stunden eine Sorge weniger haben: Wie die Ärzte von "Teddy" Kennedy vermeldeten, ist der Senator nach seinem Zusammenbruch auf dem Weg der Besserung. Der 76-Jährige sollte die Klinik bereits am heutigen Mittwoch wieder verlassen.
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Ted Kennedy, hier zu sehen während der Inauguration Barack Obamas, ist nach Angaben seiner Ärzte wieder munter. (© Foto: AP)
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Ursache für den Schwächeanfall bei den Feiern zur Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama war vermutlich Erschöpfung, wie der Neurochirurg Edward Aulisi des Washington Hospital Center mitteilte. Er habe mit Freunden und Familienmitgliedern gesprochen und fühle sich gut, hieß es weiter.
Kennedys Frau Vicki und ihr Sohn Patrick hatten den Senator in die Klinik begleitet. Nach einem Besuch im Krankenhaus sagte Senator John Kerry, Kennedy werde über Nacht in der Klinik bleiben, mache aber schon wieder Witze.
Der seit vergangenem Jahr an einem Gehirntumor erkrankte Politiker schien zunächst in guter Stimmung, als er die feierliche Vereidigung Obamas auf den Stufen des Kapitols verfolgte. Während eines festlichen Mittagessens des Kongresses mit Obama habe Kennedy mitten in einem Satz aufgehört zu sprechen, sagte der frühere Vizepräsident Walter Mondale. "Es war ein ziemlicher Schock für uns alle."
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Obama äußerte zu Beginn seiner kurzen Ansprache vor den Gästen des Festmahls Sorge um Senator Kennedy: "Ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass im Moment ein Teil von mir bei ihm ist", sagte Obama. "Dies ist eine freudvolle Zeit, aber auch eine ernüchternde Zeit. Meine Gebete gelten ihm und seiner Familie."
Schon auf dem Weg zum Krankenwagen habe sich Kennedys Zustand aber wieder verbessert. "Als er in die Ambulanz gebracht wurde, schaute er zu mir rüber und lächelte diese alte spöttische Lächeln", sagte Hatch. "Da wusste ich, das alles okay ist."
Kennedys Senatkollege John Corbyn aus Texas berichtete, die Gäste des Festmahls hätten gemeinsam für Kennedy gebetet.
Senator Kennedy zählte im Wahlkampf zu den gewichtigsten Unterstützern von Obamas Kandidatur. Im vergangenen Jahr wurde bei ihm ein bösartiger Hirntumor diagnostiziert. Edward ist das jüngste von neun Kennedy-Geschwistern.
Er übernahm nach dem Tod seines zweiten Bruders Robert 1968 die Rolle des Patriarchen im Kennedy-Clan. Innerhalb der Demokraten und im US-Kongress, wo er seit 1962 den Bundesstaat Massachusetts im Senat vertritt, hat sein Wort politisches Gewicht.
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(sueddeutsche.de/AP/AFP/dpa/akh/mati)
Stockender Kita-Ausbau
so einen kommentar kann man auch bleiben lassen, bitte.
ich rege mich eher über cornyn auf, der ja verhindern will dass clinton aussenministerin wird. aber sie machen sich ja eher über einen 87-jährigen lustig.
das ist nicht mehr die bush-ära
Cheney im Rollstuhl, Ted Kennedy zusammengebrochen, Wallstreet zusammengebrochen und George W. sitzt im Schaukelstuhl auf seiner Ranch. Hat der's gut!