Seit 1947 führten die beiden asiatischen Atommächte drei Kriege und lieferten sich unzählige Scharmützel in Kaschmir. Nach dem Willen des indischen Premiers Singh soll diese Phase der Gewalt bald Geschichte sein.
"Ich habe eine Vision, dass der Friedensprozess letztlich dazu führen muss, dass unsere beiden Länder einen Vertrag über Frieden, Sicherheit und Freundschaft abschließen", sagte Ministerpräsident Manmohan Singh nach Angaben der Nachrichtenagentur PTI.
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Ein indischer (li.) und ein pakistanischer Grenzposten am Übergang Wagah nahe Lahore (© Foto: AP)
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Er sei sicher, dass es dabei Fortschritte geben könne, wenn alle Beteiligten die bestehenden Fakten anerkennten, sagte Singh bei der Eröffnung einer neuen Buslinie zwischen der indischen Stadt Amritsar und dem pakistanischen Nankana Sahib, einer Pilgerstätte von Sikhs.
Die Beziehungen zwischen den rivalisierenden Staaten sind seit Jahrzehnten gespannt. Seit der Unabhängigkeit 1947 führten die beiden Nachbarländer drei Kriege gegeneinander, zwei davon um die von beiden Atommächten beanspruchte Region Kaschmir. Seit Beginn von Friedensgesprächen im Januar 2004 hat sich ihr Verhältnis allerdings deutlich verbessert.
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(dpa/AFP)
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