Nach der Wahlschlappe der Grünen bei den Parlamentswahlen in Österreich tritt Parteichef Alexander Van der Bellen zurück. Seine Partei wurde nur noch fünftstärkste Kraft.

Nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei den Nationalratswahlen in Österreich hat der Grünen-Chef Alexander Van der Bellen den Parteivorsitz abgegeben.

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Alexander Van der Bellen, Chef der österreichischen Grünen, zieht die Konsequenzen aus der Wahlschlappe. (© Foto: Reuters)

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Die Nachfolgerin des 64-Jährigen an der Parteispitze wird seine bisherige Stellvertreterin Eva Glawischnig (39), teilten die Grünen in Wien mit. Van der Bellen war fast elf Jahre lang Vorsitzender der grünen Partei im Alpenland und war maßgeblich an deren Aufbau beteiligt.

Bei den Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag mussten die Grünen jedoch nach Stimmenverlusten ihren Platz als drittstärkste Kraft im österreichischen Nationalrat an die rechte FPÖ abgeben, die stark dazugewonnen hatte. Nach der Jörg-Haider-Partei BZÖ sind die Grünen im neuen Parlament mit 9,8 Prozent nur noch fünftstärkste Kraft.

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(dpa/ssc)