Nach der Niedersachsen-Wahl Rösler bleibt Kopf, Brüderle wird Gesicht der FDP
Parteichef Philipp Rösler (re.) bleibt im Amt. Spitzenkandidat für die Bundestagswahl wird Fraktionschef Rainer Brüderle
(Foto: dapd)Anzeige
Neue liberale Doppelspitze: Philipp Rösler bleibt FDP-Parteichef +++ Fraktionschef Brüderle wird "Spitzenmann" im Bundestagswahlkampf +++ Linke nominiert achtköpfiges Wahlkampf-Team +++ McAllister verzichtet auf Posten des Oppositionsführers +++
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- Wer führt die FDP? Wirklich klar ist das nicht. Parteichef Philipp Rösler soll seinen Rücktritt angeboten haben - unter der Bedingung, dass Fraktionschef Rainer Brüderle ihn ablöst. Doch der wollte nicht. Stattdessen gibt es jetzt eine neue Doppelspitze.
- Brüderle als "Spitzenmann": Der Fraktionschef solle als "Gesicht der Partei" fungieren, sagt Rösler. Das Wort "Spitzenkandidat" vermeidet er. Auf Nachfragen, wer bei den Liberalen nun den Ton angebe, antworten Rösler und Brüderle ausweichend.
- Bei der Landtagswahl in Niedersachsen hatte die FDP dank vieler Leihstimmen von Unionswählern einen Überraschungserfolg erreicht. Trotzdem reichte es nicht für Schwarz-Gelb, SPD und Grüne gewannen mit einem Sitz Mehrheit. McAllister kündigt in Berlin an, nicht Oppositionsführer im Landtag werden zu wollen.
- Die Linken wollen nach ihrer Pleite in Niedersachsen mit acht Spitzenkandidaten um Stimmen werben. Bei den Piraten herrscht Katerstimmung.