Premier Putin findet, der Georgien-Krieg habe gezeigt, dass die "Kampfbereitschaft der Streitkräfte" gestärkt werden müsse - und stockt den russischen Rüstungsetat auf.

Nach dem Georgien-Krieg will Russland seinen Rüstungsetat im kommenden Jahr um 2,2 Milliarden Euro aufstocken. Mit dem Geld sollten auch Waffen und militärisches Gerät aus dem Feldzug im August ersetzt werden, sagte Ministerpräsident Wladimir Putin am Mittwoch.

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Russische Soldaten in einem Panzer auf den Straßen der Stadt Karaleti, nahe der Pufferzone. (© Foto: AFP)

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"Die Ereignisse im Kaukasus haben die Bedeutung unserer Arbeit gezeigt, die Kampfbereitschaft der Streitkräfte zu stärken." Die Zahl ist ein erster Hinweis darauf, in welcher Höhe der Krieg den Haushalt belastet. Bislang hat sich die Regierung nicht konkret zu den Kosten geäußert.

Anfang August waren russische Truppen nach Georgien eingedrungen, um eine Offensive georgischer Verbände in der abtrünnigen Region Südossetien zurückzuschlagen. Mit dem Einmarsch und der anschließenden Anerkennung Südossetiens und der anderen Separatisten-Region Abchasien als unabhängige Staaten hat Russland international scharfe Kritik auf sich gezogen.

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(Reuters/ssc/ihe)