Der FDP-Obmann Stadler nannte Fischers Auftritt unglaubwürdig. Für die Union offenbart Fischers Aussage ein "massives Abstimmungsdefizit zwischen den Ministerien".
Nach der Zeugenaussage des früheren Außenministers Joschka Fischer (Grüne) im BND-Untersuchungsausschuss haben Opposition und Union deutliche Widersprüche innerhalb der früheren Bundesregierung im Fall Murat Kurnaz festgestellt.
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Für die CDU sagte Kristina Köhler, es habe in der Bundesregierung ein "massives Abstimmungsdefizit zwischen den Ministerien" gegeben. Innerhalb des Auswärtigen Amtes habe es zudem ein "Informationsdefizit" geben.
Denn der Minister sei unter anderem nicht über die Meinungsbildung im Kanzleramt informiert gewesen, wonach die Wiedereinreise von Kurnaz nach Deutschland untersagt werden sollte.
Verteidigung Steinmeiers "krampfhaft und konstruiert"
FDP-Obmann Max Stadler hielt Fischer vor, seine Aussage sei nicht glaubwürdig gewesen. Fischer habe es vermieden, den damaligen Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier (SPD) auch nur mit einem Wort zu kritisieren. Das sei "krampfhaft und konstruiert" gewesen.
Immerhin habe sich Fischer für die Freilassung von Kurnaz eingesetzt, während Kanzleramt und Sicherheitsbehörden dessen Einreise verhindern wollten. Stadler nannte Fischer deshalb einen "Weltmeister im Eiertanz".
Grünen-Obmann Christian Ströbele sagte, es habe sich bestätigt, dass das Auswärtige Amt damals offenbar keine Erkenntnisse über die Befragung von Kurnaz in Guantanamo und die Besprechung im Kanzleramt hatte.
Fischer hatte im Ausschuss gesagt, er sei nach seinen Erkenntnissen weder über die Präsidentenlage im Kanzleramt im Oktober 2002 noch über die Guantanamo-Befragung durch deutsche Geheimdienstmitarbeiter informiert worden.
Kurnaz schätzte er selbst demnach nicht als terrorverdächtig ein, nahm Sicherheitsbedenken aber ernst. Den heutigen Außenminister Steinmeier verteidigte Fischer auch nach der Sitzung noch einmal: "Ich finde, er hat hervorragende Arbeit geleistet und ich hoffe, er macht die noch lange weiter."
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AFP)
nicht albern und kommen sie auf den Boden unseres GG ....
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ist unschuldig. Daran ändert auch kein noch so herbeikonstruiertes Täterverhalten. ( über Herrn Kurnaz : Bei dieser freiwilligen Reise in den Krieg ( in Pakistan? Anmerkung meinerseits) geriet er in Gefangenschaft , bevor er sich aktiv beteiligen konnte .) Die Nazis verbrämten wenigstens noch ihr antirechtsstaatliches Verhalten mit Begriffen wie Schutzhaft etc. .. Soll hier einer Vorbeugehaft das Wort geredet werden ?
Sie stellen sich selbst in diese Ecke.
Es ist Ihr Problem, wenn Sie versuchen
mich in „braune“ Schubläden einzusortieren.
Es bleibt festzuhalten, Herr Kurnaz ist kurz
nach dem 11.09.2001 als türkischer Staatsbürger
nach Pakistan gereist, um an der Seite
der Taliban gegen die westliche Gesellschaftsordnung
mitzukämpfen.
Er hat sich freiwillig auf die Seite einer Gruppierung
gestellt, die neben anderen Verbrechen gerade
den Mädchen und Frauen die elementarsten Menschen
rechte verweigert hat
Bei dieser freiwilligen Reise in den Krieg geriet er in Gefangenschaft, bevor
er sich aktiv beteiligen konnte.
Wenn ihm in der Haft in Guantanamo unrecht geschehen ist, so haben das die
Amerikaner zu verantworten.
Sie betreiben jetzt ein durchsichtiges Spiel, um sich an Steinmeier wegen der Haltung
der Schröder Regierung im Irakkrieg zu rächen.
Auch der CDU und Merkel kommt eine Beschädigung des Ministers nicht ungelegen.
Welche moralische und juristische Verpflichtung soll nun eine deutsche
Regierung haben , sich für einen ausländischen Bürger einzusetzen, der dem Land, das ihm Gastrecht gewährte, so eindeutig seine Feindschaft zeigte.
Paging