Die Münchner Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen gegen vier SZ-Journalisten wegen des Verdachts auf Beihilfe zum Geheimnisverrat ein.

Die vier Reporter der Süddeutschen Zeitung, die geheime Informationen aus dem Ausschuss veröffentlicht hatten, könnten sich auf den Informantenschutz berufen und müssten daher nicht die Namen der Amtsträger verraten, die ihnen die Unterlagen zugespielt haben.

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Oberstaatsanwalt Anton Winkler sagte an diesem Freitag, die Behörde habe ein entsprechendes Schreiben an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) geschickt mit der Bitte um Stellungnahme.

Dieser erklärte daraufhin: "Sollten Staatsanwaltschaften zu dem Schluss kommen, dass die Ermittlungen aus ihrer Sicht eingestellt werden sollen, bestehen aus meiner Sicht keine Einwände gegen die Einstellung der Verfahren."

Der Vorstand der Bundespressekonferenz begrüßte die Entwicklung. Die Ermittlungen gegen 13 weitere Journalisten in Berlin, Hamburg und Frankfurt werden hingegen fortgesetzt.

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(dpa/AFP)