Mord an Benazir Bhutto Angeblich Durchbruch bei Bhutto-Ermittlungen
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Pakistan meldet einen Ermittlungserfolg im Mordfall Bhutto: Zwei Verdächtige hätten gestanden, dem Attentäter Waffen besorgt zu haben.
Pakistans Polizei hat bei den Ermittlungen im Mordfall der Oppositionsführerin Benazir Bhutto nach eigenen Angaben einen Durchbruch erzielt. Zwei vergangene Woche festgenommenen Verdächtige hätten ein Geständnis abgelegt, sagte Vize-Generalinspektor Chaudhry Abdul Majeed.
Wahlplakat von Benazir Bhuttos Pakistanische Volkspartei Partei (PPP): Zwei Monate nach dem Tod der Oppositionsführerin meldet die Polizei einen Ermittlungsdurchbruch
(Foto: Foto: AFP)"Sie haben gestanden, dem Bombenleger einen Sprengstoffgürtel und eine Pistole gegeben zu haben", sagte er. Neben den beiden Geständigen und dem Selbstmordattentäter seien zwei weitere Männer an der Tat beteiligt gewesen. Nach diesen beiden, die namentlich bekannt seien, werde noch gefahndet.
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Die Gefangenen hätten Verbindungen zu Muslimextremisten. Einer ihrer engen Freunde sei bei der Erstürmung auf die Rote Moschee in Islamabad im Juli durch die Armee getötet worden. Majeed zufolge untersuchten die Ermittler immer noch mögliche Kontakte der Verdächtigen zu al-Qaida.
Pakistan und die USA werfen der Extremistengruppe vor, hinter dem Attentat zu stehen. Bhutto war am 27. Dezember beim Verlassen einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadt Rawalpindi getötet worden. Wegen des Attentats wurde die anstehende Parlamentswahl auf den 18. Februar verschoben.