Mitt Romney scheint nach seinem Sieg in Florida niemand mehr aufhalten zu können - außer Mitt Romney. In einem Interview erklärt der republikanische Präsidentschaftsbewerber, dass er sich um die Bedürftigen nicht so sehr sorgt. Seine Begründung wird Obamas Wahlkampfteam gefallen.
Mitt Romney ist schon einen Schritt weiter. Seinen deutlichen Sieg in Florida, seinen Triumph zu feiern, dafür nimmt er sich kaum Zeit. Er ist jetzt wieder der klare Favorit im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Mit 46 Prozent der Stimmen deklassierte Romney seinen ärgsten Rivalen Newt Gingrich, der lediglich auf 32 Prozent kam. "Ich stehe bereit, um die Partei und unsere Nation zu führen", rief Romney seinen jubelnden Anhängern in Tampa zu.
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Das Lächeln eines eiskalten Kapitalisten? Mitt Romney auf seiner Siegesfeier in Florida. (© AP)
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Demonstrativ tat Romney, als stehe er bereits als Herausforderer Obamas fest: "Meine Führung wird die Ära Obama beenden und ein neues Zeitalter des amerikanischen Wohlstandes beginnen." Schnell machte er sich dann auf in Richtung Nevada, wo bereits in vier Tagen die nächsten Vorwahlen der Grand Old Party stattfinden. Nicht allerdings, ohne zuvor noch ein Interview zu geben, das ihn bis nach Nevada begleiten wird - und bereits für negative Schlagzeilen sorgt.
In einem CNN-Interview sagte Romney, wenn er zum Präsidenten gewählt würde, würde er sich darauf konzentrieren, Jobs und wirtschaftliche Möglichkeiten für die Mittelklasse Amerikas zu schaffen.
So weit, so gut - wahlkampftechnisch. Doch Romney war noch nicht fertig und erklärte weiter: "Um die Armen mache ich mir keine Sorgen." Der CNN-Moderator wirkte etwas verwundert und hakte nach. Das würde doch in den Ohren der Bedürftigen zumindest merkwürdig klingen, oder nicht? Doch Multimillionär Romney hat für seine ziemlich verwegen klingende Annahme natürlich auch eine Begründung: "Die haben ein Sicherheitsnetz."
Er verwies auf Essensmarken, sogenannte food stamps, auf Wohngeld, das in Amerika den Armen in Form von Gutscheinen gewährt wird und Medicaid, einen Gesundheitsdienst für Bedürftige. Immerhin fügte er noch an: "Wir können aber darüber reden, ob das Sicherheitsnetz für die Armen gestärkt werden muss oder ob es darin Löcher gibt."
"Mein Fokus liegt auf den Amerikanern mit mittleren Einkommen"
Was Romney nicht erwähnte: Während der Wirtschaftskrise wurde in den USA auch und vor allem bei den Armen gespart. So wurde Medicaid gekürzt, die Republikaner im Kongress planen außerdem, die Ausgabe von Essensmarken einzuschränken - und das obwohl in der Wirtschaftskrise immer mehr Arme darauf angewiesen sind. Auch Romney tritt in seinem Wahlprogramm für die Kürzungen von Staatsausgaben ein, Einschnitte, die auch Sozialprogramme hart treffen würden.
Außerdem ist die Chance des Aufstiegs zwischen den gesellschaftlichen Klassen, die soziale Mobilität, in den USA mittlerweile schlechter als in vielen europäischen Staaten. Doch Romney spricht unverdrossen davon, wie man in Amerika durch harte Arbeit zu unglaublichem Reichtum kommen kann. Nur in Amerika.
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Die Ärzte in München
Einem echten US-Geldmenschen sind Menschen nur Mittel zum Zweck Geld zu sammeln.
Und wer ihm nicht nutzbringend ist, ist einen Dreck wert. Aber ist das nicht das Prinzip des Konservativen Kapitalismus?
Nur um eine Konservative Machtordnung zu erhalten, müssen die Stabilisatoren wie Polizei, Geheimdienst und Militär von dieser Interessengruppe steuerbar werden und dafür muss die "Demokratie" zu einer Präsidialdemokratie umgeformt werden.
Dann haben wir Ägypten oder Syrien.
Nur leider führt diese kurzsichtige Ideologie zur Zerstörung von unserer "Terra". Totsicher! Also ein Perversion des ideologischen Ziels.
Schöne neue Welt? Nein "Soilent Green" lässt schön grüßen...
Allein diese Schilderung sollte allen Bildungspolitikern in unserem Lande ausreichend sein, um energisch und mit Erfolg für eine excellente Bildung unserer Kinder einzutreten.
Es scheint allerdings auf beiden Seiten des Teichs Kreise zu geben, die das Gegenteil durchzusetzen in der Lage sind.
dass wir übrigens auf dem besten Wege dahin sind, wo die beschriebenen 50 Millionen Amerikaner heute nicht sein wollen.
Und was das "Parasiten"-Geschwätz angeht, sind wir schon längst auf der Zielgeraden.
Ich war das erste Mal 1965 in den USA und das letzte Mal 2010, schon damals waren Schwarze und Immigranten benachteiligt, daran hat sich bis heute auch nicht viel geändert. Wenn 50 Millionen keine Krankenversicherung haben, und damals wie heute die Menschen 3 oder 4 Jobs machen müssen um in dem so großen und reichen Land überleben zu dürfen, dann kann es nicht daran liegen, dass 50 Millionen angeblich faul und selber Schuld sind. Wer weiß denn schon, um ärztliche Hilfe in den USA zu bekommen, darf dein Einkommen nicht über 157 Dollar liegen, davon kann man auch, in Amerika nicht überleben ganz zu schweigen leben. Warum ist diese Grenze wohl so niedrig? Genau, damit so wenige wie nur möglich überhaupt einen Anspruch haben. Menschen welche Krebs haben, werden erst dann behandelt, wenn es schon zu spät ist. In Amerika habe ich oft das menschenverachtende Vorurteil gehört: " Wer nicht arbeitet braucht auch nicht essen" oder warum müssen die so viele Kinder auf die Welt bringen, welche sie nicht ernähren können? Sehr oft viel auch das Wort "Parasiten" Sätze wie wir auch in Deutschland kennen. "jeder sei seines Glückes Schmied". Was ist aber, wenn es nichts mehr zu schmieden gibt? Aber was will man von einem Land erwarten, in dem Menschen als Sklaven ins Land geholt wurden, die Todesstrafe noch heute gilt, für einen zweiten Ladendiebstahl in manchen Bundesstaaten, lebenslänglich eingesperrt wird. In einem Land, wo eine Lüge als Rechtfertigung gedient hat, um in den Irak einzumarschieren. Wo Menschen im 21 Jahrhundert kein rechtsstaatlichen Verfahren bekommen, gefoltert und Entführung für viele als Legitim gelten. Das Urinieren auf Gefangene, auch noch mit Fotos ins Internet gestellt werden. Was sagt das, über eine Nation aus, Vorbild?
Mitt Romney ist das Paradebeispiel des rüchsichtslosen Kapitalisten, der eiskalt Unternehmen oder Imobilien aufkauft, um sie auszubeuten und dann zu verscherbeln. So ein Mann sollte der Letzte sein, der an der Spitze einer Nation steht. Er wird die Wahl auch nicht gewinnen, ebenso wenig wie seine Konkurrenten, falls die Amerikaner nicht völlig blind und taub sind. Wie der Artikel sagt, er hat eine für eine Privatperson astronomische Summe an Geld angehäuft und zahlt 15% Steuern. Nur 15%! Und im Sinne der Lobbysten dann noch Regelungen treffen, die wieder nur den 0,1-1% Superreichen nützen....Es ist offensichtlich, dass ihn die Armen da nicht interessieren, da ist nichts aus dem Zusammenhang gerissen, das kann man ruhig alles wörtlich nehmen. Ich bin in keinster Weise links gerichtet, aber sollte der Sinn eines Staates neben der Sicherheit und der Freiheit nicht die Sicherung der Wohlfahrt aller Bürger sein?
Paging