Beck: Ich habe da sehr präzise Vorstellungen, die ich jetzt nicht öffentlich machen werde.

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sueddeutsche.de: Anders gefragt: Wird die Minderheitsregierung die volle Legislaturperiode Bestand haben können?

Beck: Ich verweise auf die Antwort zur Vorfrage.

sueddeutsche.de: Wie werden Sie mit der Linken aus einer Minderheitsregierung heraus umgehen? Da gibt es ja trotz gescheiterter Sondierungsgespräche ein paar inhaltliche Gemeinsamkeiten.

Beck: Wir werden jetzt unser Arbeitsprogramm erarbeiten und vorlegen. Erst dann werden wir ausloten, wo es von welcher Seite Kooperationsbereitschaft gibt.

sueddeutsche.de: Ist es vorstellbar, dass die FDP doch noch aus der Minderheitsregierung eine Ampel-Regierung machen könnte?

Beck: Ich habe vernommen, dass der Generalsekretär der FDP vorgeschlagen hat, nach der Sommerpause die Sondierungsgespräche mit uns wieder aufzunehmen. Das hat mich erstaunt. Aber ich wüsste gerne, für wen er da spricht. Uns ist in den Gesprächen aufgefallen, dass Landespartei und Landtagsfraktion nicht unbedingt mit einer Stimme sprechen. Was es nicht geben wird: Dass wir einen Tolerierungspakt mit einer der Parteien schließen, mit denen wir sondiert haben.

sueddeutsche.de: Ihnen fehlt eine Stimme zu Mehrheit. Haben Sie mit dem Gedanken an einen Überläufer aus den anderen Parteien schon abgeschlossen? Das wäre der einfachste Weg.

Beck: Es gibt einfache Wege und zu Weihnachten darf man sich auch immer was wünschen. Manchmal bekommt man auch überraschend etwas geschenkt. Mehr kann man dazu nicht sagen.

sueddeutsche.de: Werden Sie am Ende den Sessel des Justizministers geschenkt bekommen?

Beck: (lacht) Ich bin gerne in Berlin und die Arbeit als Erster Parlamentarischer Geschäftsführer meiner Fraktion macht mir Spaß. Jetzt geht es um die Inhalte, danach um den Rest. 

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  1. Volker Beck: "Wir schicken Schwarz-Gelb nach Hause"
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(sueddeutsche.de/jja)