Weil er zum Haus der Oppositionellen Suu Kyi geschwommen war, wurde ein Amerikaner in Birma zu jahrelanger Zwangsarbeit verurteilt. Jetzt hat ihn ein US-Senator gerettet.
US-Senator Jim Webb hat bei seinen Gesprächen im von Militärs beherrschten Birma die Freilassung seines inhaftierten Landsmannes John Yettaw erreicht. "Ich bin der Regierung Birmas dankbar, dass sie diesem Ersuchen nachgekommen ist", hieß es in einer Mitteilung Webbs, die US-Medien zitierten.
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Der US-Amerikaner John Yettaw wurde in Birma zu Zwangsarbeit verurteilt (© Foto: dpa)
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Der 54-Jährige wurde daraufhin am Sonntag aus der Haft entlassen. Er sei der US-Botschaft übergeben worden, berichtete der Fernsehsender CNN am Sonntag. Webbs Büro teilte mit, der Senator werde Yettaw an Bord eines Militärflugzeuges mit außer Landes nehmen.
Yettaw war am Dienstag zu sieben Jahren Haft und Zwangsarbeit verurteilt worden, weil er Anfang Mai durch einen See zum Anwesen der unter Hausarrest stehenden Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi geschwommen war. Webb war in Birma mit dem Chef der Militärregierung, General Than Shwe, und Suu Kyi zusammengetroffen.
Isoliert und verarmt
Webb war der erste ranghohe US-Vertreter, der Gespräche mit Junta-Chef Than Shwe geführt hat. Der öffentlichkeitsscheue General führt das isolierte und verarmte Land in Südostasien seit 17 Jahren mit harter Hand. Er hatte am Dienstag international Kritik auf sich gezogen, als ein Gericht den Hausarrest gegen die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi um 18 Monate verlängerte und sie damit von den für nächstes Jahr vorgesehenen Wahlen ausschloss.
Überraschend ermöglichte die Junta dem demokratischen Senator nach dem Treffen mit Than Shwe eine Zusammenkunft mit Suu Kyi. Die 64-Jährige wurde begleitet von einer Polizei-Eskorte in ein Regierungsgebäude in Rangun gebracht, wo sie sich nach birmanischen Angaben 45 Minuten lang mit Webb unterhielt. Einzelheiten des Gesprächs wurden zunächst nicht bekannt.
Die USA versuchen Birma seit Jahren mit Sanktionen zu einer Demokratisierung zu zwingen und fordern die Freilassung von Suu Kyi. Der Besuch von Webb, der enge Verbindungen zu US-Präsident Barack Obama pflegt, könnte eine Wende der bisherigen US-Politik gegenüber Birma bringen. Obama hatte Anfang des Jahres angekündigt, die harte Haltung seiner Vorgängerregierung überprüfen und auf mehr Dialog setzen zu wollen, erneuerte aber kürzlich Sanktionen gegen das südostasiatische Land. Die US-Regierung begrüßte die Birma-Reise von Webb ausdrücklich, betonte jedoch, dass es sich um eine private Initiative handele.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/aho)
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aber ich hätte ihm 7 Jahre Zwangsarbeit in Burma gegönnt. Mit seinem Wahn hat er Frau San suu Kyi eine Menge Ärger eingebrockt. Strafe hätte sein müssen.