Auch unter Barack Obama steigen die US-Militärausgaben. Verteidigungsminister Gates will die Streitkräfte jedoch umbauen und stärker auf den Kampf gegen Terroristen ausrichten.
US-Verteidigungsminister Robert Gates will das amerikanische Militär stärker auf den Kampf gegen den Terrorismus ausrichten. Die Ausgaben für die Informationsbeschaffung und Aufklärung würden erhöht, teilte er am Montagnachmittag (Ortszeit) im Kongress bei der Vorstellung des Entwurfs für den Militärhaushalt 2010 mit.
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US-Verteidigungsminister Robert Gates will künftig weniger Geld für konventionelle Waffen ausgeben. (© Foto: AFP)
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Die Mittel für konventionelle Waffen, die in Konflikten mit anderen Staaten eingesetzt werden, sollten hingegen zurückgeschraubt werden. Dieser Haushalt sei eine der seltenen Möglichkeiten, die Ausgaben an die tatsächlichen Anforderungen anzupassen, sagte Gates weiter. Experten gehen davon aus, dass es in Zukunft häufiger zu Konflikten mit Aufständischen und Extremisten als zu konventionellen Kriegen mit anderen Staaten kommen wird.
Der endgültige Haushalt muss von beiden Kammern des Kongresses verabschiedet werden. US-Präsident Barack Obama hatte angekündigt, eine leichte Erhöhung des Verteidigungshaushalts um vier Prozent auf knapp 534 Milliarden Dollar zu beantragen.
Es ist ungewöhnlich, dass ein US-Verteidigungsminister seine Empfehlungen dem Kongress und der Öffentlichkeit präsentiert. Üblicherweise reicht der Ressortchef sie beim zuständigen Büro im Präsidialamt ein.
Gates kündigte an, es würden mehr unbemannte Drohnen gekauft. Zudem sollten unter anderem 31 weitere F/A-15-Kampfjets angeschafft werden. Ferner sollten die Mittel für F-35 Kampfflieger drastisch erhöht werden.
Republikaner reagieren gespalten
Im Gegenzug werde unter anderem die Produktion der F-22 nach 187 Jets gestoppt, sagte Gates weiter. Die Ausgaben für die Entwicklung von Raketenabwehrsystemen sollten im Haushaltsjahr 2010 um 1,4 Milliarden Dollar gekürzt werden. Das Programm zum Bau neuer Kreuzer werde verschoben. Zudem werde die 15 Milliarden Dollar schwere Ausschreibung für neue Rettungshubschrauber zurückgezogen und ein Programm zum Bau eines neuen Hubschraubers für Präsident Obama einkassiert, sagte Gates weiter.
Die Reaktionen der oppositionellen Republikaner auf Gates' Pläne waren unterschiedlich: Der frühere Präsidentschaftskandidat und Senator John McCain signalisierte seine "volle Unterstützung" für die von Gates vorgestellten Umstrukturierungsmaßnahmen. Sie seien "ein Schritt in die richtige Richtung", erklärte der frühere Präsidentschaftskandidat, der dem Wehr-Ausschuss im Senat angehört.
Sein Parteikollege James Inhofe kritisierte die Prioritäten des künftigen Wehretats hingegen scharf. "Ich kann nicht glauben, was wir heute gehört haben", sagte der Republikaner in einem in Afghanistan aufgezeichneten Video, wo er sich derzeit aufhält. "Wir haben in dieser Ankündigung gehört, dass wir bei unserer Armee kürzen - und ich würde sagen, sie ausschlachten", ergänzte er. Der Kongress dürfe den Plänen nicht zustimmen, forderte Inhofe.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(Reuters/AFP/bosw)
Russland unter Putin
Und wir bezahlen das - durch Staatsanleihen, Hedegefonds, derivte. Obama macht weiter wie gehabt. UNd unsere Regierung fällt den Verbrechern nicht in den Arm.
Ein Blick auf den Balkan zeigt, das ihre Behauptung nicht stimmt. Die deutsche Armee konnte ihn im 2. WK nie unter Kontrolle bringen, es war teuer und es gab jede Menge tote Soldaten und noch viel mehr tot Zivilisten. Bevor sie anderen zu unrecht Vorwerfen kein Hirn zu haben, sollten sie lieber selber mal nachdenken.
...aber der Vergleich mit den Armeen des 2.Wk ist ja annähernd ir.re.
Wieviel 100tsd zivile und militärische Opfer hat's denn bei 2.Wk-Operationen gegeben?
@ElCommandante: Ja ich verstehe es auch nicht. Nur im gegensatz zu ihnen glaube ich nicht das die Armee zum besseren Ausbeuten ausgebaut wird/wurde. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die geben viel Geld für eine Armee aus die zu fast nix taugt. Klar die können jedes Land in 1 Woche in die Steinzeit bomben. Aber das ist heutzutage ja keine anforderung an eine moderne Armee. Das wäre vor 80 Jahren was wert gewesen wo Innenstädte samt Mann und Maus in Schutt und Asche legen noch als Erfolg gefeiert wurde. Aber heut zu tage ist das zu nichts zu gebrauchen.
Naja man muß wohl nicht viel Hirn mitringen um General zu werden. Auch das war mal anders.
Ich schätze 800.000 Mann ausgerüstet wie im 2 WK hätten die Amis den Iraq schneller befriedet und hätten eine bessere Kontrolle und das ganze für einen Bruchteil der kosten.
Heutztage hat man hochgerüstetet Hightech Armeen mit wenig mann und wenig nutzen. Die sind nur noch zum kaputt machen gut nicht aber zum befrieden oder erobern. Und da mann ja Ziviles leben schonen möchte im gegensatz zu früher ist es noch unverständlicher.
Nochmal mit eine Armee wie im 2 WK hätte man bessere Ergebnisse, weniger kosten und weniger tote Zivilsten.
Aber natürlich profitieren dann nicht diese ganzen Firmen die die netten Gismos bauen.