Weltweit ist 2007 erneut mehr Geld für Waffen und Militär ausgegeben worden. Am meisten investierten die USA - so viel wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Deutschland liegt in der Tabelle der Länder mit den höchsten Militärausgaben auf dem sechsten Platz.
Die weltweiten Rüstungsausgaben sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Gleichzeitig sind aber auch die Hoffnungen auf eine wirksame Rüstungskontrolle gewachsen, wie aus dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht des Stockholmer Instituts zur internationalen Friedensforschung (SIPRI) hervorgeht. Demnach hängt die weitere Entwicklung maßgeblich von der künftigen Politik der Vereinigten Staaten ab.
Amerikanischer Kampfjet (Archivbild) (© Foto: AFP)
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Es gebe einen zunehmenden Konsens, dass ernsthafte und wirksame Abrüstungsschritte notwendig seien, erklärte SIPRI-Direktor Bates Gill. Deshalb lägen solche Maßnahmen im Interesse von Regierungen ebenso wie der Öffentlichkeit. Besonders wichtig sei dabei eine weitere Abrüstung auf Seiten der beiden größten Atommächte USA und Russland.
Dem Bericht zufolge stiegen die Rüstungsausgaben im vergangenen Jahr weltweit um etwa sechs Prozent auf 1,34 Billionen Dollar (860 Milliarden Euro). Die USA wendeten demnach 547 Milliarden Dollar (351 Milliarden Euro) für Rüstungsprojekte auf. Das sind 3,4 Prozent mehr als 2006 und mehr als in jedem anderen Jahr seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Damit entfielen fast die Hälfte aller Rüstungsausgaben auf der Welt entfiel mit 45 Prozent auf die USA. Seit 2001, dem Jahr der Terroranschläge in New York und Washington, sind sie in den Vereinigten Staaten um 59 Prozent gestiegen. Grund seien die Kriege im Irak und in Afghanistan sowie der im eigenen Land ausgerufene "Krieg gegen den Terror", hieß es im SIPRI-Rüstungsjahrbuch.
Tausende einsatzbereite Atomsprengköpfe
Deutschland liegt in der Tabelle der Länder mit den höchsten Militärausgaben auf dem sechsten Platz und hat nach SIPRI- Berechnungen mit 23,7 Milliarden Euro (36,9 Milliarden Dollar) einen Anteil von drei Prozent an den weltweiten Ausgaben. Hinter den einsam führenden USA folgen fast gleichauf Großbritannien, China und Frankreich. Sie geben jeweils etwa ein Zehntel des US-Betrages für militärische Zwecke aus. Vor Deutschland liegt auch noch Japan.
Regional betrachtet stiegen die Ausgaben am stärksten in Osteuropa. Der Löwenanteil fällt hier auf Russland, das mit insgesamt 35,4 Milliarden Dollar (22,7 Milliarden Euro) aber deutlich hinter den Spitzenplätzen zurückblieb.
Kritisch kommentiert SIPRI den Austritt Moskaus aus dem Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE). Hiervon gehe eine sehr große Gefahr aus, hieß es. Mit Blick auf die Atommächte der Welt berichtet das Institut über ein Gesamtarsenal von gut 25.000 nuklearen Sprengköpfen, von denen mehr als 10.000 sofort auf Raketen oder Flugzeugen eingesetzt werden könnten.
Davon entfielen im Januar 2008 insgesamt 5189 auf Russland und 4075 auf die USA. Beide Länder arbeiteten zugleich an einer Modernisierung ihres Rüstungsarsenals.
- Rüstungsexport Ein bisschen Krieg 15.05.2008
- Waffenhandel weltweit Deutschland auf Platz drei 31.03.2008
- Abrüstungspolitik Russland setzt KSE-Vertrag außer Kraft 12.12.2007
(AP/dpa/bavo/gal)
Reiseknigge: Türkei
Was die Kriegstreiber dazu führt Kriege anzuzetteln, ist anders als früher. Es geht nicht mehr um Gebietserweiterungen der Staaten, sondern vereinfacht gesagt, nur um Geld und Einflussnahme gleich Macht.
Die größte Herausforderung aber, ist die Umweltzerstörung und die Verteilung der natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen.
Meine Lösung: Steckt jeden Cent in Technologien in den Aufbau von Umweltmaßnahmen und den Einsparungen bei den Ressourcen. Das bringt der Industrie mindestens genauso viel Geld und den Menschen Arbeit.
Das Kriegsvorhaben von Politikern, die in diesen Teufelskreis von Rüstung und Krieg verstrickt sind, ist mehr als schädlich für ein gemeinsames Europa. Herrn Sarkozy und den anderen Besitzern von Atomwaffen ist nur zu raten, schaffen sie alle Atomwaffen ab und machen sie was für die Menschen nicht gegen diese.
Das mag für viele Birkenstocksandalen-Mentalität sein, doch ich frage mich heute nicht mehr, sondern ich versuche mit meinen Bescheidenen mitteln alles zu tun, für eine friedliche Welt. Für meine Eltern, für meine Frau und mich, meine Kinder und Enkeln und 99% aller Menschen die das auch wollen.
Sie gehören doch auch dazu, oder?
Ihr beide seid die einzigen Kommentatoren hier im Forum, die meinen Ausführungen intellektuell nicht folgen können.
Woher kommen Sie noch mal?
Das sind die Richtigen: Erst Geld kassieren und sich hinterher vor'm Heldentod drücken.
Der gängige Spruch unter den Irakies ist zur Zeit:
"Beam me up George", to our saviour,
Schizophren dass immer mehr Geld ausgegeben wird um immer effizientere Methoden der Vernichtung zu erreichen, Widerspricht zwar dem christlichen Grundgedanken irgendwie, aber was schert diese Leute, was auf ihrem Logo steht , Christlich dies und christlich jenes, (CDU und CSU). Dieses macht sich immer bestens alle 4 Jahre, wenn sie ihr Fussvolk in die Fuzos schicken und die Leute mit Kugelschreibern und verlogenen Sprüchen "einsammeln". Und Bush und Co haben sich als höchste Instanz natürlich Jesus persönlich ausgesucht, welcher ihnen dann ihren Vernichtungswahn bestätigt, Directline to heavens nennt Bush seinen Draht zur obersten Instanz. Das Recht hat er gepachtet auf Dauer der Existenz der USA, Also was kann man denn tun?
Paging