Die Staatssicherheit der DDR hat in den siebziger Jahren versucht, die heutige Kanzlerin anzuwerben. Die lehnte ab. Ihre Begründung: Sie könne nichts für sich behalten.
Die Stasi wollte zu DDR-Zeiten die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Mitarbeiterin anwerben. Die CDU-Chefin lehnte jedoch das Angebot ab - mit dem Hinweis, sie sei zu geschwätzig für eine Spitzeltätigkeit.
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Zu geschwätzig für die Stasi: Die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte Ende der 70er Jahre für die Stasi angeworben werden, bezeichnete sich aber für nicht geeignet. (© Foto: dpa)
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Bei der Aufzeichnung für die ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" (22.45 Uhr, ARD) am Dienstag in Berlin sagte Merkel, sie sei Ende der siebziger Jahre bei einem Bewerbungsgespräch für eine Assistentenstelle als Physikerin an der Universität Ilmenau von der Stasi angesprochen worden. Nach dem Gespräch sei sie in einen Raum geführt worden, wo nicht wie erwartet die Fahrtkosten-Erstattung war, sondern ein Stasi-Offizier saß.
"Es ging darum, sich nicht kirre machen zu lassen"
"Ich habe dann sehr schnell gesagt, dass das für mich nichts ist, weil ich den Mund nicht halten könne und so etwas immer meinen Freunden erzähle", sagte die Kanzlerin. "Und damit war die Sache durchbrochen. Denn das Schweigen war die Grundvoraussetzung dafür, dass man geeignet war."
"Wir haben oft in Gaststätten an die Lampe geklopft und gesagt: 'Wenn ein Mikrofon drin ist - einschalten!' Es ging darum, sich nicht kirre machen zu lassen", sagte die Kanzlerin über ihre Zeit im Überwachungsstaat DDR.
Manchmal habe sie an Ausreise gedacht, aber einzelne Gelegenheiten zur Flucht - etwa während einer Besuchsreise nach Hamburg - nicht genutzt. Dazu sei die Bindung an Eltern, Freunde und Verwandte damals zu groß gewesen. "Es ist natürlich auch ein großer Schritt, seine gesamte Umwelt und Lebenswelt zu verlassen", sagte sie.
Zu ihrer Vergangenheit in der SED-Nachwuchsorganisation Freie Deutsche Jugend (FDJ) sagte Merkel: "Ich habe dazu oft genug Stellung genommen. Ich war selbstverständlich und viele Jahre in der FDJ." Solche Vorhaltungen seien "nicht der deutschen Einheit dienlich".
Physikerin - weil die Wahrheit nicht so leicht zu biegen war
Natürlich habe es viele Bürgerrechtler gegeben, die mit mehr Einsatz gegen das System angekämpft hätten, sagte Merkel. Sie selbst habe sich für die Wissenschaft entschieden. "Ich habe mir ein Studium ausgesucht, damit ich nicht so viele Kompromisse eingehen musste." Sie habe deshalb Physik studiert, "weil da die Wahrheit nicht so leicht zu biegen war".
Merkel hatte zu DDR-Zeiten bis 1978 in Leipzig Physik studiert und später an der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin gearbeitet. Dort erwarb sie 1986 auch ihren Doktortitel.
Übrigens hatte die Kanzlerin die Stelle an der TU Ilmenau damals nicht bekommen.
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(AP/dpa/dmo/gba)
Reiseknigge: Türkei
War Frau Merkel denn dann seit Ende der 70er Jahre arbeitslos? Wie kam sie an die Stelle bei der Akademie der Wissenschaften in Berlin? Nach der ersten "Absage" wird doch nicht etwa ein Lernprozess eingesetzt haben?
Sie hat einfach gesagt: "Für so einen Job bin ich zu geschwätzig" und wurde von der Stasi einfach nicht genommen und auch gar nicht weiter behelligt!" So einfach war das? Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Ansonsten hat die Dame "Anpassung" geübt. Frei nach Darwin! Und deswegen hat sie überlebt und ist nun Bundeskanzlerin von det Janze! Tja, so einfach war das und so einfach ist das! Wirklich? Eigentlich können wir ja wählen - oder? Muss so Eine eigentlich Kanzlerin sein?
Ham´ wir die verdient?
Eigentlich wollte ich zu diesem unsäglichen Thema keinen Kommentar abgeben aber es Juckt in meinen Fingern darum ein Paar Zeilen.
Was heißt eigentlich kirre machen lassen ich kenne nur( Irre).
Von der Stasi Angeworben und einfach Abgelehnt so einfach war das also na ja der Glaube kann auch Berge versetzen.
So einfach war das bestimmt nicht, und überhaupt Plaudertaschen waren doch richtig geeignet um zu spitzeln.
Linientreue wurde auch belohnt man konnte Studieren nach Moskau zu den Olympischen Spielen Reisen und FDJ-Sekretär werden und so weiter und so fort.
Wen man bedenkt das solche Leute und die Blockparteien der DDR, diese Diktatur 40 Jahre am Leben erhalten haben muss man sich heute Fragen wie Ehrlich sind diese Wendehälse und für wem machen die Politik.
Die politisch verfolgten mit hohen Haftstrafen die gegen diese Diktatur agiert haben zersetzt wurden sind die wahren Helden nur leider will man von diesen Menschen nichts mehr Wissen diese Last ist wie ein Bleifuß für Merkel.
Nach langjähriger Haft kam der Freikauf von der Bundesrepublik sie konnten in die Freiheit ja aber wie kamen sie da an.
Dieser Diktatorische Staat DDR hat die Menschen kaputt gemacht Physisch und moralisch werden sie Leiden bis zum Tot.
Sie wurden bis 1989 in der Bundesrepublik weiter Zersetzt und Verfolgt.
Diese Menschen fragen sich heute hat es sich eigentlich gelohnt für Freiheit und Demokratie sich ein zusetzen?
Ja Frau Merkel was sagen Sie dazu für mich sind das selbstlose Menschen und diese werden immer den Aufrechten Gang gehen können was man von Mitläufern nicht sagen kann.
Es ist schon merkwürdig, dass so kurz vor der Wahl die Moral- und Glaubwürdigkeitskeule aus dem Sack geholt wird. Schon viele Jahre ist Frau Merkel in der bundesdeutschen Politik tätig und jetzt wird auf einmal die Ost-Karte gezogen. Ich finde es gut, dass sie ihre ostdeutsche Vergangenheit selbst thematisiert. Aber ich denke auch, dass die jetzige Diskussion an den aktuellen Problemen vorbeigeht und man sich mehr Gedanken über die Krisenbewältigungskompetenzen von Frau Merkel und ihrer Partei machen sollte.
Die ostdeutsche Biografie der Bundeskanzlerin glänzt zwar nicht durch Aufmüpfigkeit und kritische Auseinandersetzung mit dem System und ihren Repräsentanten. Doch stromlinienformige und karrierebewusste Menschen/Politiker gab es auch in der alten Bundesrepublik. Ein etwas kritischeres Insichgehen würde Frau Merkel - wie auch anderen Vertretern unserer Politik- und Wirtschafts"eliten"dennoch zuzumuten sein.
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