Bei dem China-Besuch von Bundeskanzlerin Merkel hat Staatschef Hu Jintao die Beziehungen zu Deutschland gelobt. Zudem dankte er Merkel für die deutsche Katastrophenhilfe.
China sieht die Beziehungen zu Deutschland nach früheren Verstimmungen wieder gestärkt. Staats- und Parteichef Hu Jintao bedankte sich bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Peking für die deutsche Hilfe nach dem Erdbeben in der Provinz Sichuan.
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Die deutsch-chinesischen Beziehungen sollen künftig verstärkt werden - Bundeskanzlerin Merkel zu Gast bei Staatschef Hu Jintao in Peking. (© Foto: dpa)
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Deutschland sei das Land in Europa, "das China nach dieser Katastrophe am meisten geholfen hat", sagte Hu. "Das ist ein klarer Ausdruck der Freundschaft seitens der deutschen Regierung." Merkel sagte am zweiten Tag ihres China-Besuchs mit Blick auf die Finanzkrise: "Wir sind bereit, gerade auch in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten noch enger mit China zusammenzuarbeiten."
Merkel beschrieb das Gespräch in einem Hotel als "sehr interessant". Die sie begleitenden Wirtschaftsführer hätten positive Signale für einen Ausbau der Zusammenarbeit erhalten. Insgesamt hätten sich die bilateralen Beziehungen in der jüngsten Vergangenheit gut entwickelt.
Die deutsch-chinesischen Beziehungen waren wegen eines Treffens von Merkel 2007 mit dem Dalai Lama, dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter, auf einen Tiefpunkt gesunken. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hatte am Vortag auf "Schwankungen" zwischen China und Deutschland verwiesen, sprach am Donnerstag aber wieder von stabilen Beziehungen.
Nach dem Gespräch mit Hu Jintao traf sich Merkel mit Vertretern der Zivilgesellschaft. Zu den Teilnehmern gehörten nach Angaben aus Delegationskreisen der Schriftsteller Li Er, der Journalistikprofessor Zhan Jiang, der Verfassungsrechtler Cai Dingjian und der Historiker Wu Si. Sie erklärten der Kanzlerin die chinesischen Empfindlichkeiten gegenüber dem Dalai Lama. "Wir haben ihr erklärt, dass es sehr kompliziert ist", sagte Zhan Jiang. China wirft dem religiösen Oberhaupt der Tibeter vor, das Hochland abspalten zu wollen, doch verfolgt der Dalai Lama nach eigenen Beteuerungen nur eine religiöse und kulturelle Autonomie.
Die Kanzlerin wollte am Nachmittag zum Beginn des Asien-Europa-Gipfels (ASEM) in Peking für ihre Vorstellungen einer Neuordnung der internationalen Finanzverfassung werben. Zudem erwartet sich Merkel wichtige Beiträge zur Diskussion um eine neue Finanzmarktordnung, wie dann beim Welt-Finanzgipfel Mitte November in Washington intensiv geführt werden soll. An diesem Gipfel wird auch China als Mitglied der Gruppe der 20 (G20) teilnehmen, die aus den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern besteht.
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(Reuters/dpa/cag/bosw)
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@kimmer
Gute Idee, fangen Sie am besten gleich heute an, heimische Produkte zu kaufen. Denn was hilft eine saubere Fabrik in Deutschland, die auf Halde produziert, weil jeder seinen Schund via Lidl und Co aus Fernost bezieht? Gerade bei Kleidung werden Sie dann aber schnell das Dreifache bezahlen. Lustig ist dabei eigentlich, dass die Ware in China um den Faktor 10 billiger ist, also die Händler und der Zoll sich die goldene Nase verdienen.
Freundschaft die keinen Pfifferling wert ist..
Was mache Leute unter Freundschaft verstehen ? Wirtschaftsbeziehungen !
Dieses kann sich von Heut auf Morgen schlagartig ändern ..
Politiker und Medien haben an China kein Gutes daran gelassen,
so das jeder seine eigene Meinung über diese Chinafreundschaft hat..
Und diesen Worten von Merkel und Jintao kaum grosse Bedeutung beigemessen wird.
aber dafür ist unsere Kriegs und Partykanzlerin ja berühmt. Kriege führen das eigene Volk ausbeuten und das Geld rauswerfen das kann die Probagandistin klare Ansage gegen Menschenrechtsverletzungen davor hat das Merkel Angst.
Um ihnen die Antwort nicht schuldig zu bleiben aber nicht alles 2x zu schreiben , übertrage ich kurzerhand einen Kommentar von mir von einem anderen threat hierher:
Wanderarbeiter
sitzen in China oft stundenlang, weil sie an einen anderen Einsatzort verschickt werden, auf den Knien vor dem Bahnhof, in Rudeln, etwa 20 - 50, unter der Aufsicht von Polizisten mit Ruten, bis ihr Transport kommt.
Wenn einer aufsteht, etwa um sich einen Ort zum Pinkeln zu suchen, darf er geschlagen werden, und wenn er sich dagegen wehrt wird er verhaftet.
Das habe ich selbst beobachtet.
Ich verachte den chinesischen Staat und seine Repräsentanten! Wegen solchen Leuten ist das Wort Sozialismus ein Schimpfwort geworden!
Ich weiß nicht, wer dieser Hu Jia ist. Aber in China kann es als krimineller Akt ausgelegt werden, mit einem Ausländer nur zu reden (kann, muss nicht) Hab ich auch selbst erlebt.
Ich glaube nicht, dass die Kuomindang etwas Besseres hervorgebracht hätte, ich glaube die gleichen Leute, die in der KP ihre Karriere gemacht haben, hätten, wäre Tschiang Kai Tschek siegreich gewesen, dort Karriere gemacht.
Aber diese Anbiederei der antikommunistischen westlichen Führer an die chinesische Führung und ihr Deckmäntelchen dann, mal im Fernsehen das Wort Menschenrechte zu sagen und so zu tun, als wäre das mutig, z.B. wenn man deutsche Bundeskanzlerin ist, das ist wohl noch ekliger!
Ist alles, was die deutsche Regierung gesagt hat, realisiert worden? Aber eine Sache stimmt, dass die deutsche Regierung den Dalai Lama die versprochene Beiträge gegeben hat.
Paging