Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef stürzt in der Wählergunst mehr und mehr ab - auch die Umfragewerte seiner Partei befinden sich im Sinkflug.

Nur noch 32 Prozent der CSU-Anhänger sind laut einer Forsa-Umfrage für das Magazin Stern dafür, dass Stoiber noch einmal als Spitzenkandidat antritt. Vor zwei Wochen hatte Stoiber noch die Unterstützung von 52 Prozent der CSU-Wähler.

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Insgesamt sprechen sich 69 Prozent der Wahlberechtigten im Freistaat dagegen aus, dass Stoiber bei der nächsten Landtagswahl wieder als Spitzenkandidat ins Rennen geht. Damit ist die Ablehnung weiter gestiegen, Ende Dezember waren bei einer gleichartigen Umfrage noch 60 Prozent der Bayern dagegen gewesen.

Auch seine Partei leidet durch die Krise immer mehr unter Ansehensverlust. Wäre jetzt Landtagswahl, würde die CSU laut Umfrage nur noch auf 49 Prozent kommen und damit ihre absolute Mehrheit verlieren. Vor zwei Wochen hatte die CSU noch 54 Prozent erreicht.

Die SPD legt der Umfrage zufolge um vier Punkte auf 22 Prozent zu. Die FDP wäre mit sechs Prozent sicher im Landtag vertreten. Unverändert liegen die Grünen bei neun Prozent, die Linkspartei bei vier Prozent und die Freien Wähler bei drei Prozent.

Für die Umfrage wurden zwischen 10. und 12. Januar insgesamt 1007 Wahlberechtigte in Bayern repräsentativ befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei drei Prozent nach beiden Seiten.

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(dpa)