Dennis Goldford von der Drake University warnte jedoch, dass damit noch einmal das Alter McCains betont werde. Es sehe nun so aus, "als ob McCain und seine Tochter" ins Rennen zögen.
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Die Gouverneurin von Alaska nimmt in Ohio ihr erstes Bad in der Menge. (© Foto: AP)
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Die Reaktionen aus dem Lager von Barack Obama reichten von freundlich bis beißend: Obama selbst habe der republikanischen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin zu ihrer Nominierung gratuliert. "Er wünscht ihr Glück, aber nicht zuviel", sagte Obamas Sprecher Robert Gibbs. Sowohl Obama als auch sein Vizekandidat Joe Biden telefonierten mit der Gouverneurin von Alaska. Obama habe ihr gesagt, dass sie "eine blendende Kandidatin" sein werde.
Allerdings stiegen die Demokraten auch gleich in den Wahlkampf mit der unerwarteten Gegnerin ein. Obamas Sprecherin Adrianne Marsh bezeichnete Palin als "ehemalige Bürgermeisterin einer Stadt von 9000 Einwohnern mit null außenpolitischer Erfahrung". McCain habe eine solche Politikerin "nur einen Herzschlag von der Präsidentschaft entfernt" platziert, hieß es in einer schriftlichen Erklärung der Sprecherin.
Historische Wahl
McCains Entscheidung bedeutet, dass die Präsidentschaftswahl am 4. November auf jeden Fall einen Ausgang von historischer Bedeutung haben wird. Entweder wählen die Amerikaner erstmals einen Präsidenten dunkler Hautfarbe oder erstmals eine Frau ins Amt des Vizepräsidenten.
McCain ist sich seiner Wahl sicher - vor jubelnden Anhängern sagte McCain in Dayton, Ohio: "Sie ist genau das, was ich brauche und was das Land braucht." Er präsentierte Palin als eine prinzipientreue, aber zugleich reformfreudige Politikerin, die ihm helfen werde, mit dem "business as usual" in Washington Schluss zu machen.
Palin sei hartnäckig, wenn es gelte, Probleme anzugehen, und habe als Gouverneurin Regierungserfahrung gesammelt und damit genau die richtige Persönlichkeit, um "Washington aufzumischen" und dafür zu sorgen, dass die Interessen des Landes wieder Vorrang vor Eigeninteressen erhielten.
Republikaner unberechenbar
Wie der 72-jährige McCain hat sie den Ruf, ihre Position gegen alle Widerstände zu vertreten. Sie hat sich mit den Öl-Firmen in Alaska angelegt und mit dem republikanischen Establishment gebrochen. Umweltschützer kritisieren ihre Unterstützung für mehr Öl-Bohrungen in Alaska und ihren Widerstand dagegen, die Eisbären auf die Liste der bedrohten Arten zu setzen. Sie ist Mitglied der Waffenlobby NRA.
Palin, die erst 2006 als erste Frau Gouverneurin von Alaska wurde, sagte: "Ich weiß, dass die Aufgabe mir das Beste abverlangt. Ich verspreche nichts Geringeres." McCain, der am Freitag 72 wurde, überging mit seiner Entscheidung weitaus prominentere Anwärter auf das Vizeamt wie den früheren Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney. Experten werteten seine Entscheidung für Palin vor allem als Versuch, Wählerinnen auf seine Seite zu ziehen.
Nach einem am Freitag veröffentlichten Ergebnis einer Gallup-Umfrage führt Obama nach dem Parteitag der Demokraten in Denver mit einer Zustimmung von 49 Prozent vor McCain mit 41 Prozent. In zahlreichen anderen Umfragen liegen die beiden Kontrahenten weiterhin Kopf an Kopf.
Die Republikaner halten von Montag an ihren Parteitag in St. Paul im Bundesstaat Minnesota ab, auf dem McCain und Palin formell zu Kandidaten ernannt werden.
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(sueddeutsche.de/dpa/AP/Reuters/vw/mmk)
Bundespräsident Gauck
Dieser Ausschnitt zeigt auf, wie die Familie Bush die Welt beherrscht.
Selbst die CIA fordern vergeblich eine Aufklärung über die Zusammenhänge.
Bush unterstützt Mc Cain!
Die Macht soll in den gleichen Händen bleiben!
http://de.youtube.com/watch?v=77Ul3fuI6dI&feature=related
Dear Mr. John Mc Cain,
Mr. Barack Obama mit 47 Jahren zu jung für das Prädidentenamt ?
Dann sind die Soldaten und gerade die neu rekrutierten mit 20 Jahren wohl nicht zu alt -um zu sterben...
Das Präsidentenamt, forget it, genießen Sie die Ihnen verbleibenden Jahre im verdienten Ruhestand.
Mit dieser Entscheidung, welche Ihnen keiner übelnehmen würde zeigen Sie auch Größe, Verantwortung
und Respekt einer Welt gegenüber, ohne Kriege, Soldaten und dem daraus resultierenden Leid...
Danke.