Führungswechsel in der Downing Street: Gordon Brown ist neuer Premier Großbritanniens. Königin Elizabeth II. beauftragte ihn im Buckingham-Palast in London mit der Regierungsbildung.
Der Machtwechsel in der Downing Street steht: Gordon Brown ist neuer Premierminister Großbritanniens. Königin Elizabeth II. beauftragte ihn am Mittwoch im Buckingham-Palast in London mit der Regierungsbildung.
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Zuvor hatte der scheidende Regierungschef Tony Blair der Monarchin nach zehn Jahren im Amt seinen Rücktritt eingereicht. Er hatte seinen Rücktritt bereits im Mai angekündigt.
Bei seiner letzten Fragestunde im Parlament hatte Blair die Entscheidung verteidigt, britische Truppen in den Irak geschickt zu haben. Er schloss die Sitzung im Parlament mit den Worten: "Lebt wohl, das war's, das ist nun das Ende."
Die Fragestunde wurde von wiederholten Vorwürfen und kritischen Fragen der Opposition zum Irak-Krieg überschattet. Blair sagte, er bedauere, dass Briten dort ihr Leben verloren hätten. Ihm sei klar, dass einige der Meinung seien, die Soldaten würden im Irak sinnlos großen Gefahren ausgesetzt. "Ich glaube jedoch, sie kämpfen für Sicherheit in diesem Land und in der Welt gegen Menschen, die unsere Lebensweise zerstören wollen", betonte Blair.
Zugleich nahm Blair Bezug auf seine mögliche neue Rolle als Nahost-Sondergesandter. Er glaube, es gebe eine Lösung in der Region. Dafür sei aber "immense Arbeit" nötig, betonte Blair. Der neue Job im Nahost-Quartett, dem die USA, die UN, die EU und Russland angehören, sollte im Laufe des Tages verkündet werden.
Abgeordnete und der Vorsitzende der Konservativen, David Cameron, würdigten Blairs "außergewöhnliche Errungenschaften" als Regierungschef. Unter anderem würden seine Erfolge im Friedensprozess in Nordirland jedem in Erinnerung bleiben, sagte Cameron.
Brown will am Donnerstag seine neue Regierung bekannt geben.
(dpa)
Führungsstreit der Linken
... gehört mit Bush, Achmadinedschad, Ghadaffi, Berlusconi, Aznar und Co. zur übelsten Sorte von Politkriminellen.
Und was danach kommt ist auch nicht viel besser.
Armes England, arme Labour Partei, arme Welt.
Ein kurzer Nachruf:
Er war ein sympathischer Premier, leider zu sehr an den USA angeleht.
Er hat frischen Wind nach Thatcher und Major gebracht. Durch ihn wurde GB modern.