Der designierte Ministerpräsident will seinen Vorgänger früher aus der Staatskanzlei drängen. Günther Beckstein sagte, man werde mit Stoiber "über zwei Monate weniger" reden können. Unterdessen streiten Seehofer und Huber um den Parteivorsitz.
In der CSU wächst der Druck auf Ministerpräsident Edmund Stoiber, sein Amt entgegen seiner Pläne bereits vor Ende September abzugeben. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sagte, man werde sehen, "wie das am Schluss gestaltet wird".
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Indirekt schloss sich dem auch Stoibers designierter Nachfolger Günther Beckstein an. Es sei der Wunsch Stoibers, bis September im Amt zu bleiben, sagte Beckstein am Sonntag. "Aber über zwei Monate weniger wird man sicherlich reden können."
Glos hatte zuvor gesagt, Stoibers Überlegungen hierzu seien "sicher nicht zu Ende". Am Samstag hatte sich der unterfränkische CSU-Bezirksvorstand, dem Glos vorsteht, getroffen. Dabei war nach Teilnehmerangaben die einhellige Meinung, dass ein Wechsel im Herbst zu spät sei.
Verschiedene Mitglieder des CSU-Präsidiums forderten jedoch, Stoibers Entscheidung, seine beiden Ämter zum 30. September niederzulegen, zu respektieren. An diesem Tag soll ein CSU-Parteitag stattfinden. Alle anderen Spekulationen seien "leichtfertig", warnte CSU-Vizin Barbara Stamm.
In der Auseinandersetzung, wer Stoiber als CSU-Parteivorsitzender nachfolgen wird, zeichnete sich am Wochenende noch keine Lösung ab. Für den Posten haben sich Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer beworben. Seehofer traf sich am Sonntagabend mit Stoiber zu einem Gespräch.
Zuvor machte er klar, dass er trotz aller Appelle verschiedener CSU-Spitzenpolitiker, sich mit Huber zu einigen, seine Kandidatur aufrecht erhalte: "Mir fehlt die Phantasie für Alternativlösungen."
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hmm, glaub mal damals zu Königs Zeiten wars nicht anders. Wobei der unterschied ist das damals noch das Blut entschieden hat. Was vrmtl. auch das einzige ist was die CSU von einer monarchie in Bayern unterscheidert.
Vermtl. muss der "alte" König schneller sterben, da sonst die Machenschaften seines Hofstates an die Öffentlichkeit kommen. Was wiederum bedeuten würde das die "alten" Lakeinen sich dreckige Finger machen würden, da sie ja auch beteiligt waren. Das dies natürlich nicht in deren interesse ist ist ja klar.
Diese Äusserungen sind natürlich rein hypotetischer Natur, aber als aussenstehenden kann man natürlich dieser eindruck gewinnen.
Nach neuen Gesichtern zu rufen ist genauso problematisch, da diese nach jahrelanger Schulung, auch sämtliches profil verloren haben, falls sie mal eins hatten.
Ja aber so ist Bayern. Regiert von jovialen Staate versorgt es die "Bürger" mit Arbeit, Brot und FC Bayern. :)). Nicht zu vergessen - die (Bavaria)Nationalen einlagen pünktlich zu Aschermittwoch. Als aussend stehenden Betrachter hat es mich blos gewundert, das es keine Mistelzweige geregnet hat.
Ach ups ich scheife ab -- der König --
Naja es wird wie immer sein. Des Königs Vertraute (Marionetten Mann) zieht die Strippen. Gegen gelegentliches Rumgeplänker wird die Intrigante Macht genutzt.
Was ich mich frage is wieso eigentlich ein Medien interesse an diesen "Schauspiel" stattfindet ? (nachdem wir ja bekanntlich in einer quasi Demokratie leben)
Ach ja - vtmtl. sollen diese den "Bürgern" das gefühl eines Umbruchs vermitteln , um diese wieder auf alten Kurs zu bringen. (SZ berichtet immer sehr sachlich + nüchtern über ereignissse) Trotz Medien macht, in Bayern sind alle nur zuseher.
Aber wo hin gehst du Bavaria ??
Leider denke ich wird dieses Schauspiel den Machtbereich im (Kaiserreich) Berlin verringern. Was eigentlich der großen Koalition nur zu gute kommen kann.
Warum ?
Die CSU Fraktion im Bundestag nimmt wie seit 20 Jahren eigentlich nur einen Auftrag wahr:
Bavaria im kaiserreich(Bunderepublik) am besten, für sich und nicht im Gesamtstaatlichen Sinne zu vertreten. Ob Herr Beckstein dazu geeignet ist die CSU Reformblockade zu Öffenen ist mehr als Fraglich.
Also Viel Spaß noch hier in Bavaria dem einzigen land wo die Leute König Ludwig haben wollen und Ihn auch wählen ^^
Langsam aber sicher muss der normale Bürger sich fragen, mit welch moralisch minderwertigen Kreaturen man es in der CSU-Nomenklatura zu tun hat. Da wird um Posten gekungelt und geschachert wie in den von der CSU früher zu Recht so gescholtenen totalitären Staaten. Es wird immer klarer, dass es den an diesem Schmierentheater beteiligten Figuren (Beckstein, Huber etc.) nicht um die Partei und um Bayern geht, sondern um die eigenen Eitelkeiten und Machtansprüche. Es drängt sich langsam aber sicher ein böser Verdacht auf, dass gewisse Figuren, die sich immer als so "vorgeblich" loyal zu Edmund Stoiber verhalten haben nur auf einen Vorwand wie ihn Frau Pauli gegeben hat gewartet hat um denselbigen zu stürzen und an die Macht zu kommen. Es ist schon sehr auffällig, das zufälligerweise Beckstein und Pauli aus dem gleichen Landesverband kommen. Langsam aber sicher ist auch Frau Pauli nicht mehr "koscher" und ihr Eintreten für einen Ministerpräsidenten Beckstein macht sie sehr verdächtig und mittlerweile mehr als unglaubwürdig. Die "Königsmörderin" Pauli hat nun den König im Wartestand Beckstein so gut wie auf den Thron gehoben. Es ist doch merkwürdig: die letzten Tage war von Mitgliedervotum von Seitens Pauli nichts mehr zu hören. Hat diese Frau uns alle nur auf den Arm genommen oder hat sie ihr Ziel mit der bevorstehenden Inthronisation Becksteins schon erreicht, mit der Hoffnung von ihm an den Fresstrog der Macht zu gelangen? Dieser Frau sollte man nicht weiter trauen wie man sie werfen könnte. Sie hat es geschafft in ihrer "gespielten" Opferrolle die Bevölkerung und das eigene Parteivolk auf eine falsche Fährte zu lotsen. Ich habe mich auch blenden lassen. Selbst wenn Edmund Stoiber sicherlich einiges falsch gemacht hat, so haben ihn die eigenen Gefolgsleute gemeuchelt, so wie seinerzeit Brutus Julius Caesar den Dolch in den Rücken stieß (Beckstein=Brutus!?). Langsam muss einem Edmund Stoiber leid tun, nicht eine Geltungssüchtige und falsche "unwichtige" Landrätin. Wie konnten wir uns alle von dem Schmierentheater blenden lassen. Langsam wünsche ich mir, dass Edmund Stoiber den Rücktritt vom Rücktritt erklärt und wie ein Löwe kämpft. Stoiber, obwohl ich die CSU nicht mag ist mir eine Million mal lieber wie ein Beckstein. Und Huber? Er hat sein wahres Gesicht gezeigt und ist auch nicht besser als der Rest der so sauberen CSU-Nomenklatura. Noch einer sollte einem auch als Nicht-CSU-Anhänger Leid tun : Horst Seehofer. Er ist das Opfer der gleichen "Köngismörder"-Bande. Ich kann an Horst Seehofer nur appelieren mit Zähnen und Klauen zu kämpfen und nicht klein beizugeben.