Bei einem Raketenangriff der israelischen Luftwaffe sind bei Gaza vier militante Palästinenser ums Leben gekommen. Indes wurde das israelische Grenzgebiet bombardiert.

Nach neuen Raketenangriffen militanter Palästinenser hat die israelische Luftwaffe am Sonntag im Gazastreifen eine Stellung angegriffen und vier Kämpfer getötet.

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Palästinensische Augenzeugen berichteten, die Armee habe östlich der Stadt Gaza eine Rakete auf eine Gruppe von Männern abgefeuert, die einen weiteren Angriff auf Israel vorbereiteten. Ein israelischer Armeesprecher bestätigte, die Luftwaffe habe eine Gruppe militanter Palästinenser angegriffen und getroffen. Nach Angaben palästinensischer Ärzte handelt es sich bei den Toten um Mitglieder des Volkswiderstandskomitees.

Am Morgen hatten militante Palästinenser im Gazastreifen erneut Raketen auf das israelische Grenzgebiet abgefeuert. Ein Armeesprecher bestätigte, zwei Geschosse seien in der Nähe der Ortschaft Nir Oz eingeschlagen. Es gab keine Berichte über Sachschaden oder Verletzte.

Die vor fünf Monaten vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und den militanten Palästinenserorganisationen wird immer brüchiger. Binnen der vergangenen Woche hatte die israelische Armee bei zwei Einsätzen im Gazastreifen insgesamt zehn Palästinenser getötet. Gleichzeitig feuerten militante Palästinenser nach Armeeangaben über 100 Raketen auf Israel ab.

Der israelische Rundfunk zitierte am Sonntagmorgen den Verteidigungsminister Ehud Barak mit den Worten, die Lage im Grenzgebiet sei "unerträglich" und dürfe nicht andauern. "Die Sicherheitskräfte stehen zu einer starken und schmerzhaften Operation auf der anderen Seite bereit", sagte Barak bei einer Ansprache am Samstagabend.

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(dpa/cag)