Lügen im IrakkriegDie langen Nasen von Powell & Co.

Vor fünf Jahren wurde die Invasion im Irak damit begründet, das Land und sein Diktator Saddam Hussein bedrohten die Welt mit Massenvernichtungswaffen und förderten den islamistischen Terror. Die Argumente von damals haben sich seitdem als Lügen herausgestellt.

Wenige Wochen vor dem Angriff auf den Irak am 20. März 2003 versucht der damalige US-Außenminister Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat, das Gremium und den Rest der Welt von der Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen zu überzeugen.

Auf diesem Foto präsentiert er bei seinem Auftritt am 5. Februar 2003 eine Ampulle, um zu demonstrieren, dass auch kleinste Mengen einer "biologischen Waffe" wie des Anthrax-Erregers in irakischer Hand für einen verhängnisvollen Angriff ausreichen würden.

Powell zeigt auch Luftaufnahmen und Grafiken,...

Foto: AP

18. März 2008, 15:582008-03-18 15:58:00 ©