Zwei Tage nach seinem Rückzug vom SPD-Vorsitz spricht Kurt Beck Klartext. Nach Steinmeier und Müntefering erklärte Beck nun in Mainz seine Sicht der Dinge.
Zoff im Bundesgerichtshof: Eine Personalie führt zu heftigen Verwerfungen – die Akte Karlsruhe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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Parteispender 2010
Putin, der "Alpha-Rüde"
Politiker und ihre Pannen
Zitat: "Beck sagt, es sei eine falsche Wahrnehmung, ihn zum linken Parteiflügel zu zählen. Er habe den "Agenda"-Prozess in seinen entscheidenden Teilen für "unverzichtbar und daher richtig" gehalten und ihn daher auch unterstützt. "
Das ist das eigentliche Problem: Die sPD braucht dringend eine Führungsfigur, die sich nicht um die Kritik an 2010 herumdrückt. Ein bisschen unsozial geht genauso wenig wie "ein bisschen Hessenregierung, aber nur wenn auch wirklich keiner was dagegen hat". Zwischen den Stühlen sitzt man halt bei einem Pfäzer Weinfest besser als in Berlin. Man kann schlechterdings nicht von Verrat sprechen, wenn man gar nicht erst gewillt ist, den offenen Kampf aufzunehmen gegen die Gazprom-RWE-und-Weitere-Vorteilssucher.
Jetzt wurde der Hund, der erst zu Jagen getragen wurde, auch noch getreten. Das ist gemein und kein Ruhmesblatt für die Treter. Aber es ist eine bittere Enttäuschung für alle, die hofften, die Partei könnte ihre Selbstreinigung von unten durch kongeniale Führung von oben meistern.
Wir alle hätten uns gewünscht, Beck hätte seine Vorwürfe an die "zweite Reihe" der SPD konkretisiert und seine Häscher beim Namen genannt.
Er hat den Medien nicht den Gefallen getan und die neue Führungsriege in die Pfanne gehauen, obwohl sie spreichelleckend geifernd darauf gewartet haben. Plötzlich war Kurt Beck wichtig für euch und ihr habt ihm den Respekt entgegengebracht, den ihr ihm im Amte des SPD-Vorsitzenden verwiegert habt! Aber Kurt Beck wäre nicht Kurt Beck, wenn er darauf reingefallen wäre. Er war zu anständig für den SPD-Vorsitz und er ist zu anständig, um jetzt auf seine Nachfolger einzuschlagen.
Dabei haben die Medienvertreter nur darauf gewartet und gehofft. Plötzlich wurde Kurt Beck wichtig. Er hätte euch ja noch einen Aufmacher, einen Reisser bescheren sollen nach dem Motto: Die Dreierbande Schröder-Münte-Steinmeier haben mich gemeuchelt.
Pustekuchen, war wohl nichts und das ist auch gut so!!!
Beck mag, das ist auch Tenor im Forum, sich verheizen lassen haben im Minenfeld der SPD, er hat auch gelernt, sich nicht auch noch von den Medien vor einem zweifelhaften Karren spannen zu lassen. Chapeau Kurt Beck.
Wie hier zu lesen ist, war und ist Beck ein guter und respektierter Ministerpräsident, der viel für sein Land erreicht hat. Es wäre schade, wenn die Rheinland-Pfälzer sich jetzt von ihm abwenden würden. Er hat neues Vertrauen seiner Bürger verdient.
nein, das war er nicht :)
YUM
@yum
uuups, da habe ich sie ganz offensichtlich missverstanden.
ich hatte ihren vorherigen kommentar fälschlicherweise als pure ironie aufgefasst,,,,
"der einzige echte Landes-Papa", "ein guter Volks-Vater"
Wir sind hier aber nicht bei den Waltons..
Paging