Oskar Lafontaine kämpft gerne gegen die Reichen und überhaupt das Böse auf der Welt. Selbst mag er es eher komfortabel. Zu einem Medienforum nach Berlin wollte er nur im Privatjet kommen. Das hätte 17500 Euro gekostet.
Die Teilnahme des Linkspartei-Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine an einem Medienforum der "Bild am Sonntag" ist an den Kosten für einen Privatjet gescheitert. Nach Angaben des Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe) soll Lafontaine den Flug mit einem Privatjet zur Bedingung für seine Teilnahme gemacht haben.
Kämpft eigentlich für eine neue soziale Idee: Oskar Lafontaine. (© Foto: dpa)
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Der Flug von Mallorca nach Deutschland und zurück hätte 17500 Euro gekostet. Daher habe die "Bild am Sonntag" auf Lafontaines Teilnahme verzichtet und in ihrer letzten Ausgabe ein Gespräch mit Gregor Gysi abgedruckt.
Linkspartei-Sprecher Hendrik Thalheim betonte dagegen, dass "Bild am Sonntag" angeboten habe, sich um die Reise zu kümmern. Als klar gewesen sei, dass der Flug mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden wäre, habe die Zeitung schließlich ihr Angebot wieder zurückgezogen. Laut Thalheim wäre Lafontaine auch gekommen, wenn es vernünftige Linienflüge gegeben hätte.
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