Erneut steuert ein Schiff mit Gütern den Gazastreifen an - trotz der israelischen Seeblockade. 14 Aktivisten sind an Bord, doch sie wollen die Lieferung nicht als politisches Statement sehen.
Libyen hat am Samstagabend ein Schiff mit Hilfsgütern und Medikamenten in Richtung Gazastreifen geschickt. Der unter moldawischer Flagge fahrende Frachter Amalthea ist nach Angaben der griechischen Küstenwache vom griechischen Hafen Lavrion ausgelaufen.
Bild vergrößern
Arbeiter beladen das Frachtschiff im Hafen von Lavrion. In etwa drei Tagen soll die Ladung Ägypten erreichen und von dort in den Gaza-Streifen transportiert werden. (© ap)
Anzeige
Wie es aus Kreisen des Athener Außenministeriums hieß, werde der Frachter aber nicht versuchen, die israelische Seeblockade um das Palästinensergebiet zu durchbrechen. Stattdessen soll das Schiff den ägyptischen Hafen von El Arisch im Norden der Sinai-Halbinsel anlaufen. Von dort aus sollen die Hilfsgüter ins nahe gelegene Gaza gebracht werden, hieß es.
Lavrion liegt etwa 70 Kilometer östlich von Athen. Die Fahrt bis El Arisch soll etwa drei Tage dauern. Das Schiff fährt im Auftrag der libyschen Hilfsorganisation "Gaddafi International Charity and Development Foundation Association". Die Wohltätigkeitsorganisation wird von Seif al-Islam al-Gaddafi, einem Sohn des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, geleitet.
Das Schiff habe 2000 Tonnen Medikamente und andere Hilfsgüter sowie Medikamente geladen. Es gehe ausschließlich um die Lieferung von Hilfsgütern, nicht um ein politisches Statement, sagte ein Sprecher der Stiftung.
Kein politisches Statement
An Bord seien 27 Menschen: Außer der zwölfköpfigen Besatzung 13 libysche Aktivisten, sowie ein nigerianischer und ein syrischer Aktivist, berichtete der griechische Rundfunk. Die israelische Regierung forderte Griechenland, Ägypten und Moldawien auf, die Fahrt nach Gaza zu verhindern.
Ende Mai hatte eine internationale Gaza-"Solidaritätsflotte" erfolglos versucht, die von Israel verhängte Seeblockade vor dem Gazastreifen zu brechen. Bei der Erstürmung des türkischen Schiffes "Mavi Marmara" durch die israelische Marine wurden neun Menschen getötet.
Der tödliche Zwischenfall war in vielen Ländern scharf kritisiert worden. Israel hatte die Blockade des von der radikalen Hamas-Bewegung kontrollierten Gazastreifens daraufhin gelockert. Der libysche Staatschef Gaddafi hält die Zwei-Staaten-Lösung für Israel und die Palästinenser für unrealistisch. Er befürwortet die Gründung eines gemeinsamen Staates für Juden und Araber. Im abgeriegelten Gazastreifen leben momentan 1,5 Millionen Menschen. Die dort regierende radikal-islamische Hamas erkennt das Existenzrecht Israels nicht an.
- Politik kompakt Israel lässt Beton und Stahl nach Gaza 05.07.2010
- Gaza-Hilfsflotte Türkei und Israel nehmen Gespräche wieder auf 01.07.2010
- Kinder im Gazastreifen Unislamischer Ferienspaß 29.06.2010
- Israel und der Gaza-Streifen Westerwelle darf nach Gaza 25.06.2010
- Netanjahu trifft Obama Der Besuch des Getriebenen 06.07.2010
- Dirk Niebel: Israel-Schelte Beistand vom Chef 24.06.2010
- Israel verweigert Gaza-Besuch Zentralrat der Juden nennt Niebel kindisch und zynisch 20.06.2010
(AFP/Reuters/dpa/ehr/mel)
New Yorker Bürgermeister will Soft-Drinks verbieten
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
die Geschichte ? Bis heute kommt kein Deutscher in den Genuss ein Freund Israels genannt zu werden . Und sie unterstellen den Deutschen Politikern Hörigkeit gegenüber Israel ? Es war ein ( sehr peinlicher ) Deutscher SPD-Politiker der Persönlich ! Entwicklungsgelder in den Gazastreifen gebracht hat, zum Schaden Israels !
Information ist alles, in den Medien aber Überlebens wichtig !
Einen schönen Tag noch und
Shalom !
מידע חשוב כל בתקשורת אבל הישרדות!
שיהיה לך יום יפה
שלום!
Nun seien wir doch mal ehrlich! Wie das in Deutschalnd läuft, ist doch jedem bekannt.
Wenn Bibi will dass Deutschland die IHH als Terrororganisation bezeichnet, dann erfolgt eine diskreter Hinweis und Deutschland erledigt das.
Ich beispielsweise würde nie erwarten, dass ein deutscher Politiker den Mumm aufbringt und eine jüdische Organisationen verbietet, die Spenden für den illegalen Bau illegaler jüdischer Siedlungen in den illegal besetzten palästinensischen Gebieten sammelt.
Es wäre zwar rechtlich zwingend erforderlich, aber kein deutscher Politiker würde sich das trauen.
Diese Meldung schadet Israel ?
Headline News
Dienstag, 13. Juli 2010 von ih Redaktion
Deutschland verbietet Hamas-Spendenverein
Deutschlands Regierung verbietet die „Internationale Humanitäre Hilfsorganisation“ (IHH), aufgrund des Sammelns von Spenden für soziale Projekte die in Verbindung mit der Hamas stehen. Der deutschte Innenminister Thomas de Maizière teilte mit, dass die IHH gestern verboten wurde, da diese Millionenspenden verwendete, um Projekte im Gaza-Streifen zu unterstützen, die der Hamas zuzuordnen seien, während sie ihre Aktivitäten unter den Deckmantel der humanitären Hilfe stellen.
Wenn ein Deutscher Politiker einen Verein verbietet der Geld sammelt um eine Radikal islamische Terrorgruppe zu Finanzieren schadet das doch wohl eher der Hamas ! Übrigens steht es heute auch in Deutschen Zeitungen !
Shalom !
"Warum sollte das eine Palästinensische Zeitung Posten, warum aber in Deutschen Zeitungen nichts davon zu lesen ist ????"
Das ist ganz einfach: Meldungen, die dazu angetan sind, Israels Ansehen zu schaden, werden lieber zurückgehalten. Die Meldungen, die sie geposted haben, dürften darunter fallen.
Es ist für das Ansehen Israels in D ungeheuer schädlich, wenn ein radikaler Kensset-Abgeordneter allen Ernstes das Versenken eines Schiffs voll humanitärer Hilfsgüter fordert. Sie können sich zwar gegenseitig in Israel einreden, dass internationale Hilfschiffe eigentlich schwimmende Islamisten-Bomben sind, allerdings glauben Ihnen das ausserhalb Israels nur hartgesottenen Zionisten.
Ihre Meldung von den iranischen Hisbollah-Waffen, die in Krankenhäusern und Schulen gelagert sind, haben leider wegen fehlender Beweise null Glaubwürdigkeit. Israel behauptet IMMER sein Beschuss von humanitären Einrichtungen sei nur deshalb erfolgt, weil böse Radikalisten von dort aus feuern würden. Leider haben die Untersuchungen der UN die solchen Schutzbehauptungen Israels nachgingen, das praktisch nie bestätigen können. Im Gegenteil, es wurde in aller Regel als Propganda-Lüge der Israelis enttarnt.
2009 hat ein israliesches Kommando unter grossem propagandistischen Getöse eine Schiffsladung voller Waffen ausgehoben, die angeblich aus dem Iran stammen sollten und für die Hisbollah bestimmt waren.
Leider waren die Israelis zu do.of, die Aufschriften auf den Waffen korrekt zu fälschen. Sie beschrifteten die gefakten Waffen mit der englischen Bezeichnung "Ministry of Sepah", das es im Iran überhaupt nicht gibt. Die korrekte Bezeichnung wäre "Defense ministry" gewesen!
Tja, blö.d gelaufen! In Zukunft also erst informieren, dann fälschen! :-))))
Paging