Der britische Premierminister zu Beginn seiner mit Spannung erwarteten Rede zwar seine Humor nicht verloren, jedoch Rückschläge eingeräumt: "Dies sind harte Zeiten."
Dennoch sei er der erste Labour-Premier der britischen Geschichte, der nach sechseinhalb Jahren noch im Amt sei, sagte Blair. Stolz könnten Regierung und Partei auch darauf sein, dass sie dem Land seit 1997 ein sozialeres Gesicht gegeben hätten. Jetzt müssten alle gemeinsam für einen dritten Wahlsieg kämpfen.
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Er gestand ein, dass der Irak-Krieg "unser Land und unsere Partei gespalten hat". Aber Blair fügte hinzu: "Ich bitte Sie darum, wenigstens zu verstehen, warum ich diese Entscheidungen traf und wieder treffen würde. Ich weiß, dass viele Menschen enttäuscht sind, verletzt, verärgert." Viele Menschen seien fest davon überzeugt, dass der Waffengang falsch gewesen sei. "Bei aller Unstimmigkeit: Irak ist ein besseres Land ohne Saddam", betonte Blair.
Blair unterstrich die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Er habe im Irak-Krieg an der Seite Amerikas gestanden, nicht weil er der "Schoßhund" der USA sei, sondern weil er Großbritannien schützen wollte. Die größte Bedrohung gehe im 21.Jahrhundert von einem "fanatischen Terrorismus" aus.
Blair, dessen Popularität seit dem Ende des Irak-Kriegs eingebrochen ist, wurde von den Delegierten begeistert empfangen. Noch bevor er seine Rede begonnen hatte, bekam er eineinhalb Minuten lang Applaus.