Beobachter wiesen darauf hin, dass der PKK gerade daran gelegen sei, den türkischen Staat noch stärker in den Konflikt hineinzuziehen. "Die PKK lebt von Polarisierung", sagt Hugh Pope, Türkei-Experte der International Crisis Group: "Sie möchte, dass die Armee einen großen Einmarsch im Nordirak startet, weil das die türkisch-amerikanischen Beziehungen unter Druck bringen und von der EU Kritik einbringen würde."
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Eine Verwandte trauert am Sarg eines der bei dem PKK-Angriff getöteten türkischen Soldaten. (© Foto: AP)
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Selbst in der armeenahen Zeitung Hürriyet warnen Kolumnisten die Regierung davor, in die Falle der PKK zu tappen und für Racheakte die Demokratie aufs Spiel zu setzen: "Wenn wir jedes Mal, wenn es schmerzt, vergessen, für was wir eigentlich kämpfen", schreibt Kolumnist Enis Berberoglu, "dann werden wir den Krieg gegen den Terror verlieren."
Luxushotels statt Grenzbefestigung
Ein überraschendes Element hat die Debatte diesmal: Die einst unantastbare Armeeführung wird öffentlich kritisiert wie nie. Viele Zeitungen fragten nach der Mitverantwortung des Militärs für den Tod der Soldaten. "Warum habt ihr sie nicht beschützt?", schreibt die Zeitung Taraf am Montag, um am Dienstag nachzulegen mit einer Geschichte über den Luftwaffenchef, der auch nach dem Anschlag seinen Golfurlaub nicht abbrach.
Zorn erregte bei manchen die Erklärung der Armee, man habe kein Geld gehabt für die Befestigung des Grenzpostens: "Darf ich fragen, wie viele Luxushotels das Militär gebaut hat in den letzten zehn Jahren?", schrieb die Schriftstellerin Perihan Magden in Radikal. Magden beklagte, dass die Armee noch immer ein Staat im Staate sei dem Volk keine Rechenschaft ablegen müsse. Sie kritisierte die türkische Staatsideologie: "Sie ist auf bedingungslose Ergebenheit zur Armee aufgebaut".
Manche gewinnen wenigstens dem Teil der Debatte etwas Positives ab: "Das zeigt doch, wie sich die Türkei verändert. Wie sehr sich das alte System auflöst", sagte der Istanbuler Unternehmer und prominente Liberale Ishak Alaton: "Die Leute verlangen vom Generalstabschef, sich zu verantworten - das ist etwas Unerhörtes!"
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(SZ vom 08.10.2008)
UN-Tourismusorganisation
Das können nur worte von PKK anhaengern (Terroranhaenger) sein,denn kein vernünftiger mensch kann hinter diesen worten stehen.
Ihr und eure mithelferstaaten wollen in der Türkei das gleiche machen wie in Jugoslawien und vilen anderen laendern,einfach auseinander teilen und dann daran geld verdienen,dass ist das was ihr wollt.
Die DTP (die vertreter der PKK im Parlament) möchte eigene grenzen in der Südosttürkei,was auch selbstaendig regiert werden soll und das ist zufaellig die region wo Euphrat und Tigris ist (kommt mir irgendwie bekannt vor !
Wahrscheinlich heißt der Verfasser gar nicht Rolfmuller, sondern Murat Karayilan und ist ein PKK-Partizan.Ihre geschichtlichen Kenntnisse sollten sie dringend überprüfen lassen, es gibt nur ein Südostanatolien und kein Nordkurdistan. Diese Illusion sollte ein für alle mal aufgegeben werden, es stellt nur eine Zeitverschwendung dar.
Der türkische Staat differenziert keineswegs died Menschen nach den Regionen, in denen Sie leben. Wenn es einen echten Kurdenkonflikt geben würde, wie könnten dann kurdische Minsiter in den AKP Reihen vertreten sein..?
In den USA gab es noch nie einen farbigen Präsidenten, aber in der Türkei gab es schon einen kurdischen Staatsoberhaupt. Mit der Rassismusmasche kann Terror nicht gerechtfertigt werden. Es sei denn, die Befürworter sind selbst Terroristen.
Dass 40 bis 50 Prozent der Kurden mittlerweile in der Westtürkei leben, ist eine Schande für Staat und Armee in der Türkei. Denn sie haben die Kurden aus ihrer Heimat vertrieben, durch direkte Gewalt (4000 Dörfer zerstört, die Menschen verjagt) oder wirtschaftliches Aushungern dieser ohnehin wenig entwickelten Region.
Wie gut Kurden leben können, wenn man sie nicht unterdrückt, diskriminiert und bekämpft, zeigt das Beispiel Südkurdistan (Irak). Diese Region erlebt seit zehn Jahren ein Wirtschaftswunder ohnegleichen. Dass es den Kurden in Nordkurdistan (Türkei) nicht genau so gut geht, ist allein die Schuld des türkischen Staates und der türkischen Armee.
Die PKK hat mehrfach angeboten, sofort alle Waffen niederzulegen, wenn den Kurden in der türkischen Verfassung die gleichen Minderheitenrechte garantiert werden wie zum Beispiel den Katalanen in Spanien oder den Dänen in Norddeutrschland.
Aber der türkische Staat und die türkische Armee wollen Krieg, obwohl sie sich seit 24 Jahren an der PKK die Zähne ausbeißen.
Der militärische Arm der PKK ist die Armee der Kurden. Sich und ihr Volk zu verteidigen ist ihr gutes Recht.
Von welcher Demokratie ist denn hier die Rede..?Von der tollen Demokratie, die die USA den Irak exportiert hat und die Menschen endlich "frei" sind..(Abgesehen von den hunderten Anschlägen die in einer Woche geschehen)?
Oder preisen wir unsere Demokratie hierzulande hoch..?Eine Demokratie, die den Bürgern es gebeitet, alle 5 Jahre ein Stimmzettel abzugeben und weiterhin zu gehorchen..?
Gestern Abend ist erneut ein Anschlag verübt worden, 7 Polizisten sind gestorben, 22 verletzte. Dass die Opfer hier als Täter und als friedenshemmend bezeichnet werden ist eine maßlose Heuchlerei. Hier in Europa haben die Menschen ein sehr falsches Bild von den politischen Gegebenheiten in der Türkei. Es gibt kein Kurdenproblem, es gibt nur ein Terrorproblem. Mittlerweile leben 40-50 % aller Kurden in den Metropolen Istanbul, Ankara, Izmir. Die südliche Ägäisküste bietet sehr vielen kurdischstämmigen Menschen Arbeitsplätze und Wohlstand. Diesen Menschen geht es um vielfacheres besser als die einheimischen, die nur schlecht bezahlte Beamtenjobs wahrnehmen können.
Genauso wie der Terrorismus in Spanien verachtet wird, sollte dieser Terror auch verachtet werden. Ich toleriere die Haltung des Westens nicht, bei jedem Anlass die Türkei zu kritisieren. Für diese Art des Oppurtinismus empfinde ich ein gewisses Maß an Verachtung.
Es wird keinen frieden geben, weil die Türkei wirklich nie eine gemeinsame demokratische lösung sucht oder gesucht hat. Die Türkei ist eines der wenigen Länder auf dieser Welt, wo das Militär die oberhand hat. Nicht die Regierung kontrolliert das land,das militär tut es. Demokratie? Das was in der Türkei passiert hat nichts mit demokratie zu tun. Die Menschenrechte werden immer schön weiter gebrochen,wobei man sagen sollte,in der Türkei gabs wirklich nie welche. Die PKK ist keine Terroreinheit,gebildete Menschen sagen dazu Freiheitskämpfer. Keine Menschenrechte,keine Meinungsfreiheit...der Faschismus regiert die Türkei. Die Türkei kann soviele Opertaionen machen wie sie wollen,gegen die PKK kommen sie doch nicht an,egal wieviele moderne Waffen und Bomben sie haben...sie werden sich wie eh und je blamieren.
SCHEIN-TÜRKEI
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