Nach Zeichen der Entspannung hat sich der Ton in der Krise um die in Iran festgehaltenen britischen Seeleute wieder verschärft: Premier Blair sagte, wenn diplomatische Mittel nicht zu deren Freilassung führen würden, sei "eine härtere Position" nötig. Entscheidend seien die kommenden 48 Stunden.
Der britische Premierminister Tony Blair hat Iran in der Gefangenkrise mit einem härteren Vorgehen gedroht. London bemühe sich mit diplomatischen Mitteln um die Freilassung der 15 seit mehr als einer Woche im Iran festgehaltenen Marine-Angehörigen auf friedlichem Wege, sagte Blair.
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Wenn dies aber nicht möglich sei, "müssen wir eine zunehmend härtere Position beziehen", sagte Blair am Dienstag während einer Veranstaltung seiner Labour-Partei in Glasgow. Nähere Einzelheiten nannte er jedoch nicht.
In den Bemühungen um die Freilassung der Briten könnten "die nächsten 48 Stunden recht entscheidend sein", sagte Blair zuvor in einem Interview mit dem schottischen Real Radio. Dabei würdigte er Äußerungen des iranischen Spitzenpolitikers Ali Laridschani, wonach auch Teheran eine diplomatische Lösung anstrebe.
Sanftere Töne aus Teheran
Der Vorsitzende des iranischen Sicherheitsrats hatte am Montagabend einem britischen Fernsehsender gesagt, er sehe keinen Grund, die Soldaten vor Gericht zu stellen. Die Diplomatengespräche seien "der Anfang eines Weges".
"Das scheint eine gute Zukunftsaussicht zu bieten", sagte Blair dem schottischen Sender Real Radio. Die "wichtigste Sache" sei es jedoch, dass die Iraner die britischen Soldaten endlich freilassen. "Wenn sie dies diplomatisch lösen wollen, ist unsere Tür offen", sagte Blair.
Laridschani hatte zudem erklärt, die umstrittene Frage, ob die Briten in iranischen Hoheitsgewässern waren oder nicht, als sie von Revolutionsgarden am 23. März verhaftet wurden, könnten Experten klären.
Eine mit Spannung erwartete Pressekonferenz des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad wurde auf Mittwoch verschoben. Gründe nannte die Regierung nicht.
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(dpa)
Die britischen Seeleute/Marinesoldaten/imperealistischen Kriegsttreiber/Menschen (damit sich auch ja niemand an der Formulierung stören kann, oder alle) sind wieder in England, iranische und britische Soldaten patroullieren künftig Seite an Seite, oder sogar im selben Schlauchboot, um Waffenschmuggel, Einsickern von Terroristen in den Irak u.ä. vorzubeugen und keiner muß mehr meckern, oder das Gesicht wahren, oder verlieren.
You may say I'm a dreamer, but (maybe) I'm not the only one......
Es ist schade, daß die Großmachtallüren wieder durchbrechen. Ohne Blairs Balzgehabe, hätten die 15 schon auf ihrem Dampfer sein können. Wollen die Briten sie etwa gar nicht mehr, weil sie was gegen den Irakkrieg gesagt haben? Auf der Insel ist die Mehrheit gegen dieses Abenteuer Blairs.
den Eintrag wg.Atombombeneinsatz habt Ihr ja gelöscht.
..ich nehme alles zurück und behaupte das gegenteil..grins..
"welche " unterschiedslos" zivilisten und militär töten,
ist ein kriegsverbrechen."
Kriegsverbrechen hin oder her.Der Einsatz ist auch rein rational vollkommen unsinnig.
Es sei denn man will die ganze Gegend verstrahlen inklusive Ölförderanlangen und verbündete Staaten wie Pakistan etc.
Es sei denn man will die gesamte islamische Welt gegen sich aufbringen
oder den dritten Weltkrieg riskieren. oder oder oder...
Aber trotz alledem muß man immer wieder betonen dass der Einsatz von Nuklearwaffen gegen den Iran geplant ist und darüber hinaus das nukleare Primat anstrebt wird.
Jeder sollte auch mal hier lesen:
http://www.atimes.com/atimes/Central_Asia/IC01Ag01.html
welche " unterschiedslos" zivilisten und militär töten,
ist ein kriegsverbrechen.
....aber solch ein irrsinn darf wohl nur in einem blog der SZ
geschrieben werden...
Paging