Frankreichs Präsident Sarkozy fordert, dass die Verantwortlichen für die Finanzkrise zur Rechenschaft gezogen werden - und zwar auch in den Reihen der Politiker.
Wegen der globalen Finanzkrise hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy Konsequenzen für die Verantwortlichen gefordert. Die Schuldigen dieses "Desasters" müssten Rechenschaft ablegen und bestraft werden, sagte Sarkozy in einer Rede vor der Elie-Wiesel-Stiftung in New York.
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Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will die Schuldigen der Finanzkrise bestrafen. (© Foto: Reuters)
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Auch die Staatschefs müssten zu ihrer Verantwortung stehen. "Wir sind Wahrheit und Offenheit in der Finanzkrise schuldig", sagte Sarkozy. "Heute haben Millionen Menschen in der Welt Angst um ihre Ersparnisse."
Sarkozy hielt sich anlässlich der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York auf. Er hatte sich am Montag mit dem Präsidenten der New Yorker Zweigstelle der US-Notenbank, Timothy Geithner, getroffen. Dabei sprachen beide laut Sarkozys Beratern über den Rettungsplan für die US-Finanzhäuser im Wert von 700 Milliarden Dollar.
Sarkozy, der zur Zeit Vorsitzender der Europäischen Union ist, wollte den Angaben zufolge das Thema auch in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung am Dienstag zur Sprache bringen.
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(AFP/gal)
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wird es niemand geben, der schuldig ist, weil es einzel-faktoren waren, die sich zu diesem riesen-desaster summierten.....
aber die forderung ist schön populistisch und zeigt dem leser, dieser mann packt an, der will was verändern.
dabei muss man im hinterkopf behalten, dass es nur forderungen, globaltechnisch gesehen, eines kleinen staatsoberhauptes aus der kleinen eu ist.
also umsetzungswirkung gleich null.....
aber es hört sich gut an.......mehr aber auch nicht ! ! !
Ich finde diesen Mann lustig. Eben wird die Post in Frankreich privatisiert. Bald eine Agentur alle 20 km. Bald wie die Postbank (gleich auf die Schnauzte fallen mit 100 Mio. in Subprime und Notverkauf an die Deutsche Bank, die sich nur an den Kunden interessiert. An die guten klar, den anderen wird sie bald rausschmeißen, schlecht für alle Hartz-IV-Empfänger!)
Vor Jahren wollte er nicht die EDF (Stromgesellschaft) privatisieren. Dann doch. Lehman Brothers setze sich ein. Damals in 2002-2003 war ich in Paris noch und die zentralen meckerten an Personalabbau (durch freie Mitarbeiter ersetzt, die min Minutentakten arbeiteten). Alles so dass die Investoren, ans Geld kommen können.
Bald gab es eine Welle von seltsamen Selbstmorden in den Atomkraftwerke (wie zurzeit bei Renault, der bei den 20% Gewinnspanne bleiben will). Stellen Sie sich vor, ein Mann Kurtz vor der Rente bringt sich um. Komisch, er war großzugig. Warum lies er nicht das Atomkraftwerk mit sich selbst vernichten, so dass es ein Mal für alle jedem klar gehen kann, dass man die Energie nicht privatisieren muss.
Vor einigen Monate starb in Bayern eine Frau, weil sie die Strom- und Heizkosten nicht mehr zahlen könnte. Na ja, Blackstone und Carlyle als Hauptaktionäre von RWE, EON (Deutsch Telekom). usw. müssen Geld verdienen. Arme Aktionäre! Sonst gehen die Pleite! Ob wir Pleite gehen oder mit Kerzen und eine warme Kleidung leben/schlaffen müssen, ist doch egal.
Vor kurzem hat unser Super-Sarko die Fusion zwischen GD( (Gas) und Suez. Es soll eine ganz-ganz starke Gruppe werden. Was uns (Bürger) bringt ist und bleibt (für immer) es unklar.
Komm Super-Sarko, rede weiter! Das kannst du gut. Schade, dass du immer wenige Leute überzeugen kannst.