UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist zuversichtlich, dass es in den nächsten Tagen zu einer Waffenruhe kommen könnte. Indes ziehen sich die Israelis aus Gaza-Stadt zurück.
Eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas steht nach den Worten von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kurz bevor. "Wir sind sehr nah an einer Einigung über eine Waffenruhe", sagte er nach einem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad in Ramallah im Westjordanland. "Ich hoffe aufrichtig, dass wir in den nächsten Tagen in der Lage sind, eine Waffenruhe zu erzielen", fügte der UN-Generalsekretär hinzu.
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Ein israelischer Panzer zerstört ein Haus im nördlichen Gaza-Streifen. (© Foto: Reuters)
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Die israelische Armee hat am frühen Freitagmorgen damit begonnen, sich nach einem von blutigen Kämpfen begleiteten Vorstoß in das Stadtgebiet von Gaza nach fast 24 Stunden wieder zurückzuziehen. Die Truppen hätten wieder jene Positionen am Rand von Gaza bezogen, die sie zu Beginn der Bodenoffensive am 3. Januar eingenommen hatten, berichteten Augenzeugen.
Nach dem Rückzug bargen palästinensische Rettungsmannschaften aus den Trümmern zerstörter Häuser die Leichen von 23 Menschen, unter ihnen Militante und Zivilisten, die bei den Kämpfen am Vortag ums Leben gekommen waren.
Bei seinen Angriffen hatte das israelische Militär am Donnerstag auch das UN-Hauptquartier, ein Krankenhaus und ein Hochhaus mit Medienbüros beschossen. Dies hatte international große Empörung ausgelöst. Bei neuen israelischen Bombardements wurden am Freitag drei palästinensische Kinder getötet, teilte der Gesundheitsdienst in Gaza mit.
Insgesamt seien seit Beginn der israelischen Militäroffensive am 27. Dezember über 1100 Menschen ums Leben gekommen und über 5200 verletzt worden.
Der israelische Unterhändler Amos Gilad ist unterdessen zum zweiten Mal binnen 48 Stunden in Kairo eingetroffen, um über die ägyptische Initiative für eine Waffenruhe im Gazastreifen zu verhandeln. Das meldete die staatliche ägyptische Nachrichtenagentur Mena. Die arabische Zeitung Al-Sharq Al-Awsat schrieb, die ägyptischen Vermittler und die radikale Palästinenserorganisation Hamas hofften darauf, dass der Krieg an diesem Samstag zu Ende geht.
Die Zeitung veröffentlichte einen Plan für eine Waffenruhe, den die ägyptische Regierung gemeinsam mit der Hamas erarbeitet haben soll, und den Israel laut arabischen Medien im Prinzip gutheißt.
Nach diesem Fünf-Punkte-Plan sollen die Israelis ihre Angriffe und die Bodenoffensive am Samstag beenden. Gleichzeitig stellt die Hamas ihre Raketenangriffe auf Ziele in Israel ein. Dann sollen die israelischen Soldaten binnen einer Wochen den Gaza-Streifen verlassen.
Der dritte Schritt soll die Wiederöffnung der Grenzübergänge für den Warenverkehr sein. Diese sollen von Ägyptern sowie europäischen und türkischen Beobachtern kontrolliert werden. Anschließend wird der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten für den Personenverkehr geöffnet.
Er soll auf palästinensischer Seite so lange von den Sicherheitskräften der Palästinenserführung unter Präsident Mahmud Abbas kontrolliert werden, bis Fatah und Hamas eine Einheitsregierung gebildet haben. Der fünfte Schritt soll die Vereinbarung einer Waffenruhe sein, die zunächst auf ein Jahr begrenzt ist, aber auch verlängert werden kann.
Russland hat Iran und Syrien aufgefordert, die Hamas zur Annahme eines Waffenstillstandsplans im Gaza-Krieg anzunehmen. Der von Ägypten vorgelegte Vorschlag "ist aus unserer Sicht optimal", sagte Außenminister Sergej Lawrow am Freitag. Dies sei der Hamas und "den Staaten, die auf sie Einfluss haben", nahegelegt worden. "Das sind insbesondere der Iran und Syrien."
Russland hat enge Verbindungen beiden Staaten. Zudem unterhält die Regierung in Moskau offizielle Beziehungen zur Hamas, die im Westen wegen ihrer israelfeindlichen Haltung geächtet ist.
Zu dem Hamas-Angebot einer einjährigen, verlängerbaren Waffenruhe sagte ein Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur AFP: Ministerpräsident Ehud Olmert "lehnt jede Waffenruhe mit einer zeitlichen Begrenzung ab."
Ein zweiter israelischer Regierungsvertreter fügte hinzu, Israel beharre darauf, dass am Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten Sicherheitskräfte der palästinensischen Autonomiebehörde postiert würden.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(AFP/dpa/Reuters/bica/gba)
ICE-Strecke
weil die USA einen willigen Mafiosi zum Statthalter ihres Protektorats, das in Wirklichkeit Camp Bondsteel heisst, machen konnten
weil die serbische Aggression gegen die albanischen Kosovaren einen eigenen Staat erforderte....
...und der Kosovo ist als Staat gegründet worden - ja, was steht denn nun in den Geschichtsbücher?
Zitat: "dieser Staat ist gegründet worden, um die Interessen der Profiteure der Kolonialwirtschaft zu bewahren... "
Ein wenig Geschichtsverständnis solte man wohl erwarten können.
Die Politik der "inneren Absperrung" schließt im Westjordanland zweieinhalb Millionen und im Gaza-Streifen über eine Million Palästinenser in ihren Dörfer oder Städten ein. Die israelische Armee verbietet den Bewohnern von Gaza-Streifen und Westjordanland, die Hauptstraßen zu benutzen, ihre Gemeinden zu verlassen und sich in die Städte zu begeben. Ein Mix aus Luft- und Bodenangriffen, Sicherheitskordon aus Straßensperren, Stacheldraht, Eisentoren, Erdhügeln, Panzern und Militärpatrouillen umgibt die Städte und unterbindet die Bewegungsfreiheit - und schafft es doch nicht, die Hamas zu vernichten, ganz im Gegenteil die Palästinenser werden dadurch nur radikal und so hat es Hamas nur zu einfach an neue Rekruten zu kommen.
Von der Angst vor Hamas beherrscht, sind die Israelis für das Argument unzugänglich, dass die Absperrung eine Kollektivstrafe darstellt, die der Hamas nur noch mehr Unterstützung verschafft.
Genau wie die fundamentalistischen Juden sind die fundamentalistischen Palästinenser von dem Glauben geblendet, durch die Chance eines "großen Kriegs" das Blatt wenden zu können. Nur ist die Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Israelis sehr viel erfolgreicher als die der Palästinenser, man sieht das deutlich an den aktuellen Presseberichten über den Nahost Konflikt. Vielleicht sollte NEIN muss man hier auch erwähnen wie ZDF in den letzten Tagen Berichtete das durch gezielte Angriffe die Pressebüros der Palästinenser in Schutt und Asche liegen.
Wenn wir also die Fakten kühl und genau betrachten
Fazit : Die aggressive israelische Macht-Politik und das wegschauen der Welt, hat es dazu kommen lassen das die Gesellschaft der Palästinenser in ihrer von Blut und Leid getränkten Umwelt radikal wurde und nur dadurch konnte eine Geisteskranke Hamas entstehen. Geisteskrank wurde man hier sicher nicht von alleine.
Paging