Der Krieg zwischen Israel und der Hamas steht vor einer neuen Eskalationsstufe: Die Islamisten wollen Palästinenser im Westjordanland aufstacheln - und eine Terrorfront gegen Israel eröffnen.
Die radikal-islamische Hamas will den bislang auf den Gaza-Streifen und dessen Grenzgebiet beschränkten Krieg mit Israel ausweiten. Eine Woche nach Beginn der israelischen Luftschläge versuchen die Islamisten, die Palästinenser im Westjordanland und womöglich auch arabische Israelis in ihrem Sinne zu mobilisieren.
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Bewaffnetes Hamas-Mitglied im Gaza-Streifen: Die Führung der radikalislamischen Organisation hat den Freitag zum "Tag des Zorns" (Archivbild von 2006). (© Foto: Reuters)
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Hamas rief alle Palästinenser zu einem "Tag des Zorns" auf. Zugleich kündigte Hamas-Sprecher Ismail Radwan an, dass die Hamas ihre Operationen ausweiten und auch Selbstmordattentate unternehmen werde.
Das Motiv lieferten die Glaubenskrieger gleich mit: Die Hamas will Vergeltung für den Tod ihres Top-Führers Nisar Rian üben. Rian, dessen vier Frauen sowie elf seiner Kinder waren nach palästinensischen Angaben am Vortag bei einem israelischen Raketenangriff auf ein Wohnhaus im Flüchtlingslager Dschebalia im nördlichen Gaza-Streifen getötet worden.
Der Aufruf zum Aufstand zeigte Wirkung: Zehntausende Palästinenser protestierten im Westjordanland nach dem traditionellen Freitagsgebet gegen den israelischen Militäreinsatz im Gaza-Streifen.
"Wir sind bereit, unser Blut für Gaza zu opfern"
Allein 3000 Anhänger und Sympathisanten der radikal-islamischen Hamas demonstrierten in Ramallah. Demonstranten riefen unter anderem: "Wir sind bereit, unsere Seele und unser Blut für Gaza zu opfern" skandierten die Demonstranten in Ramallah und israelische Flaggen.
Es kam zu vereinzelten Zusammenstößen mit Anhängern der rivalisierenden Fatah-Organisation von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.
Die Autonomiebehörde hatte zuvor vergeblich nicht autorisierte Demonstrationen verboten. Israel hat das Westjordanland bis in die Nacht zum Sonntag aus Sorge vor Ausschreitungen abgeriegelt.
Auch im von Israel beanspruchten Osten Jerusalems kam es zu Ausschreitungen. Zunächst hatten mehrere tausend muslimische Gläubige sich an der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg friedlich zum Freitagsgebet versammelt, dann warfen Palästinenser Steine auf israelische Polizisten, die mit dem Einsatz von Tränengas reagierten.
Dutzende verschleierte Frauen zogen mit Hamas-Fahnen durch Jerusalemer Stadttore. Im Stadtviertel Ras el Amud wurden zwei Brandsätze auf israelische Polizisten geworfen.
Nach wie vor ist unklar, ob und, wenn ja, in welchem Umfang, Israel auch auf dem Landweg in den Gaza-Streifen eindringen wird.
Nur jeder fünfte Israeli für Bodenoffensive
Was auf die israelische Armee zukäme, beschreiben die Militärkommentatoren im Detail: Nach Erkenntnissen der Geheimdienste hat die Hamas Tunnel gegraben und mit Sprengstoff gefüllt.
Bomben mit großer Sprengkraft sowie mit Sprengstoff gefüllte Autos sind entlang von Straßen positioniert worden, um im Fall eines Einmarsches so viele israelische Soldaten wie möglich zu töten, zu verletzen und zu entführen. Die Hamas soll Landminen und Panzerfäuste in großen Mengen besitzen. Scharfschützen und Selbstmordattentäter warten schon.
Dementsprechend zögerlich ist die israelische Bevölkerung auch, wenn es um eine Bodenoffensive geht: Einer in der Tageszeitung Haaretz veröffentlichten Umfrage zufolge sprechen sich nur 19 Prozent für einen Landkrieg aus.
52 Prozent der Israelis plädieren dafür, die Luftangriffe fortsetzen. Nur 20 Prozent wollen einen Waffenstillstand.
Bei der seit sieben Tagen andauernden Militäroffensive Israel im Gaza-Streifen sind bislang mindestens 430 Palästinenser getötet worden.
Wie die Gesundheitsbehörde in Gaza mitteilte, wurden mindestens 2200 Menschen verletzt. 380 von ihnen schwebten weiter in Lebensgefahr. Nach Angaben der Behörde wurden bei einem Luftangriff auf ein Ziel in Chan Junis im südlichen Gaza-Streifen auch drei Kinder getötet.
(sueddeutsche.de/dpa/AFP/Reuters/odg)
Kanzlerin Merkel und die Macht
"Offensichtlich gibt es Menschenrechte erster und zweiter Klasse, wenn es um die nationalen Interessen der deutschen Gutmenschen geht und das ist keine akademische Debatte. (...)"
(Aus der Stellungnahme des Zentralrats der Ju.den zentralratdju den.de/de/article/2173.html)"
Auftragsgemäß halt, wer hätte anderes erwartet. Aber dass sich der ZdJ neuerdings so offen der Kampffloskel der Rechten, des "Gutmensch" bedient, ist neu. Da wächst wohl zusammen, was zusammen gehört.
Auch bezeichnend:
"Die UNO ebenso wie Russland und die europäischen Staaten eschoffieren sich angesichts der Israelischen Verteidigungsoperation wieder einmal über die angeblichen Menschenrechtsverletzungen und die Aggressionspolitik Israels.
(...)
Offensichtlich gibt es Menschenrechte erster und zweiter Klasse, wenn es um die nationalen Interessen der deutschen Gutmenschen geht und das ist keine akademische Debatte."
Ja, offensichtlich. Nämlich solche, die Israel nachgewiesen werden und andere. Erstere sind dann nur "angeblich".
"(...)Bezeichnend, wie übrigens schon vor dem zweiten Libanonkrieg, hat die Weltöffentlichkeit lange mit Gleichgültigkeit reagiert, als die Israelische Regierung erklärte, der seit Monaten anhaltende Beschuss von Wohnorten durch die Terrororganisation Hamas werde nicht ohne Reaktion bleiben. Die UNO ebenso wie Russland und die europäischen Staaten eschoffieren sich angesichts der Israelischen Verteidigungsoperation wieder einmal über die angeblichen Menschenrechtsverletzungen und die Aggressionspolitik Israels. Sechs Monate hat man zum Raketenterror geschwiegen, plötzlich fehlt am zweiten Tag der Verteidigungsoperation jedes Verständnis für das Blutvergießen. Vergessen wird dabei auch, dass dieselben Kämpfer für die Menschenrechte, auch in der deutschen Politik, den andauernden Raketenterror monatelang schweigend in Kauf genommen und nichts getan haben, um der Terrororganisation Hamas wirksam entgegen zu treten. Offensichtlich gibt es Menschenrechte erster und zweiter Klasse, wenn es um die nationalen Interessen der deutschen Gutmenschen geht und das ist keine akademische Debatte. (...)"
(Aus der Stellungnahme des Zentralrats der Ju.den zentralratdju den.de/de/article/2173.html)
Ich habe Dir geschrieben, was die Bibel unter einem Märtyrer versteht. Vor diesem Hintergrund sind die Kreuzfahrer wie Du richtig erkannt hast, keine Märtyrer. Wenn sie es wären, würden sie noch heute als solche verehrt, was aber nicht der Fall ist. Heute fordert auch kein christlicher Religionsführer mehr dazu auf im Namen Gottes/Jesu Angriffskriege zu führen, weil dies glasklar gegen die Lehre Jesu/der Bibel verstößt und aus ihr heraus zu keiner Zeit begründet werden konnte. Das gilt erst recht für Selbstmordattentäter, die es im Christentum zur Verteidigung der Religion/des christlichen Abendlandes auch nie gegben hat. Abschließend muß ich aber noch klar stellen, daß der erste Kreuzzug keinesfalls ein vollkommen ungerechtfertigter Angriffskrieg war. Er wahr vielmehr eine Reaktion darauf, daß die Muslime christliche Gebiete inkl. des hl. Landes überfallen, erobert und unterworfen hatten.
Du hast mit einem aber recht lieber TurboDiesel, die kath. Kirche hat auch viele Fehler und Sünden auf dem Gewissen hat, wie jede von menschen geführte Organisation. Bei den Christen führt aber eine Rückbesinnung auf die Bibel/Jesus dazu, daß man immer wieder auf den richtigen von Gott gewollten Weg/zur Wahrheit zurückfinden kann/wird und falsche Ansichten/Standpunkte revidiert werden können. Im Gegensatz zum Islam strebt der oberste Führer der kath. Kirche (Papst) deshalb auch seit langem keine weltliche Macht mehr an und lehrt anstelle von Gott gewollten Kriegen den Frieden unter den Völkern/Religionen.
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Einst führte Abraham seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noachs zurück.
Die Nachkommen Abrahams bezeichnete man als "Söhne des Sem".
Bezogen auf die Völkertafel der Genesis gehören zu den Semiten die
Äthiopier
Araber
Babylonier
Assyrer
Hebräer
Syrer
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Wenn schon, dann handeln wohl am ehesten die israelischen Verantwortlichen - Angehörige einer kleinen semitischen Splittergruppe gegen die Mehrheit der Semiten - antisemitisch
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