Kolumbiens Präsident Uribe will trotz Korruptionsvorwürfen nicht zurücktreten. Ihm wird vorgeworfen, eine Abgeordnete bei einer Verfassungsabstimmung bestochen zu haben.

Trotz Korruptionsvorwürfen will Kolumbiens Staatschef Alvaro Uribe die Präsidentenwahl von 2006 nicht wiederholen lassen.

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Der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe will nicht zurücktreten. (© Foto: AFP)

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Ein Referendum über die Wiederholung der Präsidentenwahl von vor zwei Jahren werde es nicht geben, teilte Innenminister Fabio Valencia mit. Uribe hatte die Volksabstimmung zunächst angekündigt, nachdem das Oberste Gericht des Landes vergangenen Monat befunden hatte, dass eine frühere Abgeordnete bei einer Abstimmung über eine Verfassungsänderung bestochen worden war.

Mit der Reform war dem Präsidenten eine zweite Amtszeit ermöglicht worden. Nach der Befreiung der französisch-kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt zu Beginn des Monats hat die Popularität von Uribe mit 91 Prozent einen Höchststand erreicht. Offen ist derzeit, ob er im Jahr 2010 für eine dritte Amtszeit kandidieren wird.

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(Reuters/ssc)