Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr hat es an der Waffenstillstrandslinie zwischen Nord- und Südkorea wieder einen Schusswechsel gegeben - und das unmittelbar vor den Sechs-Parteien-Gesprächen.
Aus dem kommunistisch regierten Norden seien einige Schüsse abgefeuert worden, sagte ein Vertreter des südkoreanischen Generalstabs. Andere Quellen sprechen von Maschinengewehrsalven.
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Südkorea habe mit einigen Warnschüssen reagiert, hieß es. Ob die Nordkoreaner absichtlich geschossen hätten oder nicht, sei zunächst unklar. Verletzte habe es bei dem Zwischenfall an der scharf bewachten Grenze nicht gegeben.
Nordkorea und das kapitalistische Südkorea befinden sich offiziell noch im Kriegszustand, da sie nach dem Korea-Krieg (1950 bis 1953) kein Friedensabkommen geschlossen hatten.
Am Dienstag beginnen auf Expertenebene wieder Sechs-Parteien-Gespräche, die auf ein Ende des nordkoreanischen Atomprogramms abzielen. Das Treffen ist auf der südkoreanischen Seite der Pufferzone geplant, die die Halbinsel seit mehr als 50 Jahren teilt.
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(Reuters/AFP)
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