Auf dem Weg zum zweiten Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim hat Südkoreas Präsident ein Zeichen des Friedens gesetzt. Kurz vor der schwer bewachten Grenze stieg Roh Moo Hyun mit seiner Frau aus dem Wagen - und ging zu Fuß.
Roh ist der erste Präsident Südkoreas, der die innerkoreanische Grenze zu Fuß überschritten hat. Die historische Grenzquerung sollte die Entschlossenheit zur Schaffung eines dauerhaften Friedens auf der koreanischen Halbinsel symbolisieren.
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Roh und seine Frau Kwon Yang Suk waren auf dem Weg zum zweiten gesamtkoreanischen Gipfel aus ihrem Auto gestiegen, bevor sie die militärische Demarkationslinie (MDL) innerhalb der vier Kilometer breiten Pufferzone zwischen beiden Ländern erreicht hatten.
"Die Koreaner haben angesichts dieser Grenze schon zu viel gelitten", sagte Roh vor laufender Kamera. Er wolle sich dafür einsetzen, den Weg für Frieden und gemeinsamen Wohlstand einzuschlagen. Die Delegation setzte danach die Fahrt nach Pjöngjang fort, wo Roh den kommunistischen Machthaber Kim Jong Il treffen wird.
Roh hatte angekündigt, während des dreitägigen Gipfels dem Thema einer neuen Friedensordnung für die seit mehr als 60 Jahren geteilte Halbinsel und dem Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit Vorrang zu geben. Er wolle "sich darauf konzentrieren, hinsichtlich einer Friedenslösung und der wirtschaftlichen Entwicklung einen wesentlichen und konkreten Fortschritt zu erzielen", bekräftigte Roh in einer Ansprache vor seiner Abreise.
Beide Länder befinden sich völkerrechtlich noch im Kriegszustand, da seit dem Korea-Krieg (1950- 53) noch immer kein Friedensvertrag zustande gekommen ist.
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(dpa)
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