Die vereinbarte Waffenruhe im Kongo erweist sich als äußerst brüchig: Regierungstruppen und Rebellen haben sich im Osten des Landes erneut heftige Gefechte geliefert.
In der ostkongolesischen Konfliktregion Nord-Kivu sind erneut heftige Kämpfe zwischen Regierungstruppen und den Kämpfern des Rebellengenerals Laurent Nkunda ausgebrochen.
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Die Kämpfe zwischen den Soldaten der regulären kongolesischen Armee (im Bild) und den Rebellen gehen trotz Waffenstillstands weiter. (Archivbild) (© Foto: dpa)
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Obwohl Nkunda UN-Sonderbotschafter Olusegun Obasanjo eine Unterstützung des Friedensprozesses versprochen hatte, werde in Riwindi, etwa 125 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Goma, seit Sonntagnachmittag wieder gekämpft, sagte ein Sprecher der UN-Truppen (Monuc) im Kongo. Ein UN-Soldat sei während der Auseinandersetzungen zwischen die Fronten geraten und leicht verletzt worden.
Der von Nkunda vor fast drei Wochen einseitig ausgerufene Waffenstillstand ist damit einmal mehr gebrochen. Nkundas Truppen stehen unmittelbar vor Goma. In der Stadt und der Umgebung sind derzeit etwa 250.000 Flüchtlinge auf Hilfe angewiesen. Nkundas Truppen versuchten offenbar derzeit, "mehr und mehr Gebiete unter ihre Kontrolle zu bringen", sagte Monuc-Sprecher Jean-Paul Dietrich.
Einbindung der Rebellenarmee gefordert
Unterdessen wurden Bedingungen bekannt, die Nkunda für ein Ende der Kämpfe stellt. Der Rebellenführer verlangt internationale Garantien für die künftige Integration seiner Truppen in die reguläre Armee seines Landes. Nkunda verhandele keinesfalls über eine mögliche Ausweisung seiner Truppen und seiner selbst aus dem Kongo, sagte UN-Unterhändler Obasanjo am Montag vor Journalisten, nachdem er am Vortag ein Gespräch mit Nkunda geführt hatte.
"Nkunda spricht von der Einbindung seiner Soldaten in die nationale Armee und er ist sogar bereit, selbst weiter der Armee zu dienen", sagte Obasanjo in Nairobi. Dafür verlange er aber Garantien der Uno und der Afrikanischen Union (AU).
Bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und den Anhängern des abtrünnigen Tutsi-Generals wurden seit September mindestens hundert Zivilisten getötet. Etwa 250.000 Menschen sind nach Schätzungen der Uno und von Hilfsorganisationen auf der Flucht.
Nkunda begründet seinen Aufstand gegen die Regierung damit, dass er mit seinen Kämpfern in der Region lebende Angehörige des Tutsi-Volks vor Übergriffen aus Ruanda geflohener Hutu-Milizen schützen will. Bei dem Völkermord in Ruanda brachten 1994 Hutus mehr als eine halbe Million Menschen um, die meisten Opfer waren Tutsi.
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(AFP/AP/dpa/gal/jkr)
Es ist schon vermessen von dieser oder jener Rebellengruppe zu schreiben! Man sollte mal die Firmen nennen, welche den sogenannten Rebellen ihr Geld gibt um Waffen zu kaufen!!! Von nichts kommt nichts!!!