Konflikt in Syrien Brahimi fordert Waffenruhe während Opferfest

Der UN-Sondergesandte für Syrien, Lakhdar Brahimi, fordert für Syrien während des Opferfestes in der kommenden Woche eine Waffenruhe. Unterstützung erhält er von den USA.

Der UN-Sondergesandte für Syrien, Lakhdar Brahimi, fordert für Syrien während des Opferfestes in der kommenden Woche eine Waffenruhe. Unterstützung erhält er von den USA.

Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, haben dem Appell ihres Vermittlers für eine Waffenruhe in Syrien Nachdruck verliehen. In einer gemeinsamen Erklärung drängten sie am Freitag "alle Kriegsparteien in Syrien, der Forderung nach einer Waffenruhe und einem Einstellen der Gewalt in jeder Form während des Opferfestes Rechnung zu tragen".

Eine Sprecherin des US-Außenministeriums rief am Freitag sowohl die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad als auch die bewaffnete Opposition zu einer Feuerpause auf. Brahimi war zuvor in der syrischen Hauptstadt Damaskus angekommen, um mit Assad-Vertrauten über eine Waffenruhe zu sprechen.

Ein von Brahimis Vorgänger Kofi Annan im April vermittelter Waffenstillstand war bereits nach wenigen Tagen gescheitert. Bei dem seit 19 Monaten andauernden Aufstand gegen Assad sind inzwischen etwa 30.000 Menschen getötet worden. Die UN rechnen bis Jahresende mit rund 700.000 Flüchtlingen aus Syrien. Der Konflikt hatte sich zuletzt auch zu einem bewaffneten Konflikt zwischen Syrien und seinem Nachbarn Türkei ausgeweitet.