Ursula von der Leyen; CDU; dpa

Mehr Erfolg hatte Merkel hingegen mit einer weiteren Starkandidatin: Mit der niedersächsischen Sozialministerin Ursula von der Leyen präsentierte Merkel eine Politikerin, die ein modernes Frauenbild nicht nur vertrat, sondern offenbar auch lebte. Als siebenfache Mutter und ausgebildete Ärztin hatte sie es geschafft, Kinder und Karriere zu verbinden - und sollte damit auch den den jungen Wählerinnen vermitteln, dass der gesellschaftliche Wandel in der CDU angekommen sei.

Von der Leyens modernen Ansichten zur Familienpolitik, gepaart mit einer geballten Charme-Offensive, zu der auch viele Bilder mit ihrer Kinderschar, Ponys und blühenden Wiesen gehörten, hatte die SPD nicht viel entgegenzusetzen. Kritik blieb trotzdem nicht aus: Sie setze ihr Privatleben für die Politik ein, wurde ihr vorgeworfen. Auch wenn sie das zurückwies, hat sie aus der Kritik offenbar gelernt: Bilder der Familienministerin mit ihren Kindern sind in den vergangenen Jahren deutlich weniger geworden.

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31. Juli 2009, 09:06 2009-07-31 09:06:00