Wir brauchen eine Rückkehr zu diesen Werten. Was von uns verlangt wird, ist eine neue Ära der Verantwortung. Alle Amerikaner müssen erkennen, dass sie Pflichten für sich selbst, für die Nation und für die Welt erfüllen müssen, Pflichten, die wir nicht grimmig hinnehmen sondern glücklich erfüllen - in dem Bewusstsein, dass nichts den Geist so befriedigt und nichts den Charakter so bildet als alles für eine schwierige Aufgabe zu geben.
"Das ist der Preis, und das ist das Versprechen, Bürger unseres Landes zu sein." (© Foto: AFP)
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Das ist der Preis, und das ist das Versprechen, Bürger unseres Landes zu sein.
Das ist die Bedeutung unserer Freiheit und unsere Überzeugung - das ist es, warum Männer, Frauen und Kinder jeder Rasse und jeden Glaubens einstimmen können in die Feierlichkeiten auf diesem Platz, und warum ein Mann, dessen Vater vor weniger als 60 Jahren hier in einem Restaurant wohl nicht bedient worden wäre, nun vor Ihnen steht und den heiligsten Eid ablegt.
So lasst uns diesen Tag mit dem Gedenken daran begehen, wer wir sind und woher wir kommen. Im Jahr der Geburt Amerikas, in den kältesten Monaten, kauerten sich einige wenige Patrioten zusammen an verlöschenden Lagerfeuern an den Ufern eines eisigen Stroms. Die Haupstadt war verlassen, der Feind kam voran, der Schnee war mit Blut befleckt. In dem Moment, als der Erfolg unserer Revolution gefährdet war, hat unser Gründervater angeordnet, diese Worte dem Volk zu verlesen.
"Lasst es der künftigen Welt berichtet werden, dass im tiefsten Winter, als nichts als die Hoffnung und die Tugend überleben konnten, Stadt und Land, alarmiert durch eine gemeinsame Gefahr, aus dem Versteck kamen, um ihr zu begegnen und sie abzuwehren."
Amerika. Angesichts der gemeinsamen Gefahren, in diesem Winter unserer Mühsal, lasst uns voller Hoffnung und Tugend einmal mehr den eisigen Strömungen trotzen und die Stürme, die da kommen mögen, überstehen. Möge es unseren Kindern und Kindeskindern gesagt werden, dass wir nicht zugelassen haben, dass dieser Weg endet, als wir gefordert waren; dass wir nicht kehrt machten und nicht aufgaben; und mit dem Blick fest auf den Horizont gerichtet, mit Gottes Gunst, haben wir dieses großartige Geschenk der Freiheit bewahrt und es den nachfolgenden Generationen sicher übergeben.
Zum Schluss wird Obama noch einmal richtig historisch. Er zitiert wörtlich aus dem elften Kapitel des Textes "Die Krise Nr. 1", den Gründervater Thomas Paine am 23. Dezember 1776 in Philadelphia verfasste - und den George Washington drei Tage später seinen zurückgeschlagenen Truppen am Vorabend des entscheidenden Sieges vorlesen ließ. Im nächsten Absatz spielt Obama auf John Steinbecks Roman "The Winter of our Discontent" an, der vom wirtschaftlichen Niedergang des Mittelstands erzählt. Steinbecks Titel wiederum nimmt Bezug auf Shakespeares Stück "Richard III.", das von einem Despoten handelt.
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(Übersetzung und Kommentare: Süddeutsche Zeitung)
Obama zeichnet Bob Dylan aus
Lobbyisten werden an diesem Mann apprallen, man spürt das doch.
Ja, ja, ganz besonders hat man das bei seiner AIPAC-Lobby-Rede gespürt von der Uri Avnery sagt, dass sie alle Rekorde in Unterwürfigkeit brach!! :-)
Und auch daran, dass er sich von einem der Hauptschuldigen an der derzeitigen Finanzkrise, dem ehemaligen Clinton-Finanzminister und Citi-Group Bankster Robert Rubin in Wirtschaftsfragen beraten lässt.
Hallo SZ,
die Rede wurde an einigen Stellen gekürzt wiedergegeben. Bitte Auslassungen kennzeichnen.
Grüße
Viele verloren ihr Zuhause, Arbeitsplätze wurden vernichtet, Geschäfte mussten schließen. Unser Gesundheitssystem ist zu teuer, zu viele scheitern in unseren Schulen. Und mit jedem Tag wird es deutlicher: Unser Energieverbrauch stärkt unsere Gegner und bedroht unseren Planeten.
Heute fragen wir nicht, ob unsere Regierung zu groß oder zu klein ist, sondern ob sie funktioniert - ob sie Familien hilft, angemessen bezahlte Arbeit zu finden, eine bezahlbare Krankenversicherung, einen Ruhestand in Würde.
Aber die Krise hat uns daran erinnert, dass die Märkte ohne Aufsicht außer Kontrolle geraten können und dass eine Nation ihren Wohlstand nicht mehren kann, wenn sie nur die Wohlhabenden bevorzugt. Der Erfolg unserer Wirtschaft war nie nur von der Größe unseres Bruttosozialprodukts abhängig, sondern von der Teilhabe am Wohlstand; von unserer Fähigkeit, jedem Willigen Chancen zu eröffnen.
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Bei Merkel und Westerwelle wird das im September so lauten:
Wer keine oder keine angemessen bezahlte Arbeit hat, muss sein Zuhause verlassen und bescheidener Leben. Mit der Grundschule haben wir für seine Kinder das angemessene Schulsystem. Damit er einen Ruhestand in Würde hat, muss er sich beizeiten darum kümmern, Allianz und Hamburg Mannheimer nehmen seine Ersparnisse gerne entgegen.
Die Krise hat uns daran erinnert, dass die Steuerzahler wegen der außer Kontrolle geratenen Märkte (ein Verschulden von unfähigen Aufsichtsbeamten) auch eine Verpflichtung für die Wirtschaft haben und für unsere wohlhabenden Leistungseliten.
Der Erfolg unserer Wirtschaft war immer vom Export abhängig, um diesen zu sichern sind niedere Löhne, Verzicht auf Wohlstand und mehr Arbeit für jeden Willigen eine bürgerliche Pflicht.
Da tritt der Mann mit dem Anspruch auf, die gröbsten Fehler der Regierung Bush wieder gut zu machen - und das ist Ihnen dann auch wieder nicht recht, weil es hiesige "emanzipatorische Züge" unterdrücken könnte...?
Finden Sie das nicht ein bisschen albern?
"Soll er mal arbeiten, der Barak."
Deutscher gehts nimmer. Vor das Arbeiten sollte man Ziele setzen. Und die hat Barack deutlich und inspirierend aufgezeigt. Lobbyisten werden an diesem Mann apprallen, man spürt das doch. Und das Ausmisten der texanischen Pferdeäpfel hat heute schon begonnen. Wir werden uns über das Tempo dieses Mannes noch wundern.
Paging