Der im Libanon in Haft sitzende "Kofferbomber" Jihad H. soll für den Düsseldorfer Prozess gegenseinen mutmaßlichen Komplizen von einem libanesischen Richter vernommen werden.
Der Richter werde dann möglicherweise in Düsseldorf als Zeuge angehört, sagte ein Sprecher des Oberlandesgerichts am Montag in Düsseldorf.
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Unterdessen verschob das Gericht die für diesen Dienstag geplante Erörterung des Geisteszustandes des Angeklagten Youssef El H.. Der psychiatrische Gutachter und die Psychologin wollten zunächst das Gutachten einer Islamwissenschaftlerin abwarten.
Der Termin sei deswegen um eine Woche verschoben worden. Die Gutachten dienen vor allem zur Klärung der Frage, ob der Angeklagte schuldfähig ist. Der 23-jährige Angeklagte hatte gestanden, Ende Juli 2006 mit dem bereits im Libanon verurteilten Komplizen zwei in Koffern versteckte Bomben in Regionalzügen deponiert zu haben.
Die Koffer waren im Kölner Hauptbahnhof in die Züge gerollt worden, die dann nach Koblenz und Hamm fuhren. Die Bomben hatten gezündet, waren aber wegen eines fehlenden Stoffes nicht explodiert.
Während die Anklage davon ausgeht, dass es sich um einen unabsichtlichen Fehler beim Bombenbau gehandelt hat, behauptet die Verteidigung, ihr Mandant habe die Sprengsätze absichtlich sabotiert, weil er sich kurzfristig entschlossen habe, nur Attrappen in die Züge zu stellen. Der Prozess ist noch bis Ende September terminiert.
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(dpa/odg)
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erhielt ein Jahr vor der Kofferbomberei besuch des Staatsanwalts Mehlis aus berlin, der VÖLLIG unabhängig den hariri-Mord aufklären sollte.
Das hat natürlich NICHTS mit der syrischen Politik und dem Nahost-Problem zu tun, es ist REINE Kriminlistik
Als unser angeblich im Libanon einsitzender Kofferbombrist sinen Kumpel anmachte, ihm Islam, Tod und teufel auf den hals beschwor, die Bömbchen zu bauen, machte der nur Psudotechnik fertig. Welch ein Zufall, dass der eine zurück in den Libanon zog, der andere hingegen wieder zurückkam. Mitten im Krieg stellte dann der libanesische Militärgeheimdienst fest: ui, der telefoniert mit seinen Eltern (das ist eben das, was so ein Militärgeheimdienst im Krieg besonders interessiert), sagte den Kumpels aus deutschland Bescheid (man kennt sich seit Mehlis Wirken) und flugs wird der Kieler verhaftet, noch in derselben Nacht.
All das ht natürlich NICHTS mit der Entscheidung des Bundestags zu tun, den terror im Libanon durch eine Marinepräsenz vor der Küste zu verhindern. Was damals entschiedn wurde und nun GLÄNZEND gelingt. Libanesische Speisestärke, libanesische tel. nummern in den Bomben - all das sind Spuren wie von einer tramplnden Elefantenherde. Damit auch der letzte Abgeordnete im Bundestag begreift, wie er zu stimmen hat.
vom Grundsatz her finde ich es aber richtig, dass solche Leute im Heimatland einsitzen. Den lieben Kofferbomber hat ja auch niemand gebeten, a) aus religiösem Eifer irgendwelche Züge zu sprengen und b) in den Libanon abzuhauen. Wenn dort die Haftbedingungen und der Umgang mit Untersuchungshäftlingen nicht so komfortabel sind wie hier, ist das nicht unser Problem.