Gesine Schwan, Bundespräsidentenwahl, Überparteilichkeit

Auf eine Parteilinie ließ sich Gesine Schwan noch nie einschwören. Trotz ihrer ständigen Kämpfe mit den SPD-Linken blieb sie der Partei treu. Parteigrenzen spielen für sie selten eine Rolle: Bei der Bundespräsidentenwahl würde sie sich selbst von den Linken oder den Freien Wählern (FW) unterstützen lassen, auch wenn das negative politische Konsequenzen wie eine "Rote-Socken-Kampagne" haben könnte. Bei der Wahl 2004 schaffte sie es, 41 Stimmen mehr zu gewinnen, als SPD und Grüne Abgeordnete in der Bundesversammlung stellten.

Texte: Jannis Brühl

Foto: ddp

20. Mai 2009, 15:17 2009-05-20 15:17:00

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