Verkehrsminister Tiefensee will noch in diesem Jahr einen verbindlichen Klima-Pass für alle Neufahrzeuge einführen. Ähnlich wie bei Kühlschränken solle dieser Kunden über die Umweltverträglichkeit eines Autos informieren.
Der Bild-Zeitung sagte der SPD-Minister, der Klima-Pass werde Aufschluss darüber geben, wie viel klimaschädigendes Kohlendioxid ein Auto ausstoße und in welchem Verhältnis der Ausstoß zur Nutzlast stehe.
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Tiefensee betonte: "Wir brauchen mehr Transparenz als Grundlage für vernünftige Kauf-Entscheidungen. Bisher ist der CO2-Wert nur als absolute Zahl im Katalog angegeben. Damit kann sich niemand ein Bild machen, ob der CO2-Ausstoß hoch oder niedrig ist. Deshalb schlage ich vor, dass die Autohändler so über die Umweltfreundlichkeit informieren müssen, wie wir es vom Kühlschrank kennen - mit einem deutlich sichtbar angebrachten Klima-Pass."
Der Minister erläuterte, auf dem Pass solle es zwei Skalen geben: "Auf der oberen ist der CO2-Ausstoß ablesbar. Grün heißt sehr wenig CO2, gelb bedeutet mittel und rot weist auf einen sehr hohen CO2-Wert hin.
Auf der zweiten Skala soll der CO2-Nutzwert erkennbar sein, bei dem wir die maximale Zuladung mit in Betracht ziehen. Der SPD-Politiker weiter: "Mein Ziel ist, dass die Verbraucher noch in diesem Jahr diese nützliche Information beim Autokauf erhalten."
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(dpa)
Protest gegen dritte Startbahn
Ich finde dies eine - wenn auch weder neue noch besonders ausgereifte - gute Idee. Der Pass sollte meiner Meinung nach wie eine ASU Plakette deutlich sichtbar auf dem Auto kleben, und zwar auch nach dem Kauf.
Das mit dem "sich rechnen" ist nämlich so eine Sache: Was rechnet man denn mit ein? Nur den Kaufpreis und die laufenden Kosten oder auch die Umweltschädigung mit all ihren Kosten, die das Fahrzeug in seinem Leben verursacht?
Kein Konsument sollte vergessen, dass er am Ende alle gemachten Kosten trägt, sei es durch Asthma, Hautausschlag, Lungenkrebs, Krankenversicherung, Pflegegeld oder Steuern. (und was mit einer globalen Erwärmung sonst noch auf uns zu kommen könnte, wie z.B. eine Weltwirtschaftskrise)
Verantwortung lässt sich nicht auf Hersteller und Corporations abschieben, sie liegt zu jeder Zeit und bei jeder Entscheidung beim Käufer!
Mit allen ihren Folgen.
Jede Entscheidung ist eine Kosten-Nutzen Rechnung und man belügt sich selbst wenn man dabei Faktoren außer acht lässt.
Kaufentscheidend bleiben der Preis und die laufenden Kosten. Solange sich das erst nach 3 bis 4 Jahren amortisiert, ist es uninteressant.
...ähm, nachdem mein letzter Kommentar doch gestrichen wurde, wass ich nicht wirklich nachvollziehen kann, hier nochmal ein bischen milder geschrieben:
.....schon seit mehr als zwanzig Jahren spricht man schon von dem Klimawandel....ich langweilige mich sehr sehr extrem über die aktuellen Diskussionen.......freu' mich jetzt erstmal auf ein superheißen Sommer....jipppieeeee
Ein Auto stößt auch noch andere Schadstoffe, Feinstaub, etc. aus. Wenn man schon dabei ist einen Umweltpass einzuführen, bitte gleich richtig.
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