Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Obama liegt offenbar auch in der Gunst der Noch-Nicht-Wähler vor dem Republikaner McCain - wie eine Abstimmung mit Kaugummis zeigte.

Im US-Bundesstaat Minnesota haben 1800 Kinder bereits entschieden, wer der künftige Präsident der Vereinigten Staaten werden soll.

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Lunchpaket und Händeschütteln: Beim Kauf seines Mittagessens bei einer Fast-Food-Kette in Asheville in North Carolina zeigt sich US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama volksnah. (© Foto: AFP)

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Bei einem "Urnengang" im größten Einkaufszentrum der USA, der "Mall of America" in Bloomington, gaben Kinder mit Kaugummis statt Wahlzetteln ihr Votum ab. Das Ergebnis: Der demokratische Kandidat Barack Obama kam auf 1000, sein republikanischer Herausforderer McCain auf 800 Stimmen.

Die Kinder mussten per Knopfdruck bestimmen, ob eine Maschine eine blaue Kaugummikugel für Obama oder eine rote Kaugummikugel für McCain in ein drei Meter hohes Rohr katapultieren sollte.

In Prozentzahlen siegte Obama mit 55 Prozent der Stimmen gegen McCain, auf den demnach 45 Prozent entfielen. Der Ausgang der Abstimmung entsprach in etwa dem, was die Meinungsforschungsinstitute derzeit auch für die "echte" Präsidentschaftswahl am 4. November vorhersagen.

Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Fernsehsenders CNN lag Obama mit 53 Prozent acht Prozentpunkte vor McCain. Auf dasselbe Ergebnis kam auch das Institut Gallup.

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(AFP/gal/cag)