Neue Entwicklung im Kaukasus-Konflikt: Russlands Präsident Medwedjew erkennt die Unabhängigkeit der abtrünnigen georgischen Regionen Abchasien und Südossetien an.
Russland erkennt die Unabhängigkeit der abtrünnigen georgischen Kaukasusprovinzen Abchasien und Südossetien an. Das teilte Präsident Dmitrij Medwedjew am Dienstag nach einer Sitzung des Sicherheitsrates in einer Fernsehansprache mit.
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Präsident Dmitrij Medwedjew während der Fernsehansprache (© Foto: AFP)
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Südossetien und Abchasien müssten vor weiteren möglichen Aggressionen aus Georgien geschützt werden. "Das ist die einzige Möglichkeit, das Leben der Menschen dort zu schützen", sagte Medwedjew. Er habe deshalb entsprechende Dekrete unterzeichnet. "Russland ruft die anderen Staaten auf, seinem Beispiel zu folgen."
Der Kremlchef erklärte, die Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens sei keine leichte Entscheidung gewesen. Aber es sei in diesem Moment die einzig mögliche Entscheidung. Die beiden Regionen hätten das Recht, nach den georgischen Angriffen über ihre Zukunft selbst zu entscheiden.
Medwedjew begründete seinen Entschluss mit dem in der UN-Charta formulierten Selbstbestimmungsrecht der Völker, den Prinzipien des Völkerrechts und der Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Die USA und zahlreiche europäische Länder hatten Russland zuvor eindringlich vor diesem Schritt gewarnt. Am Montag hatten beide russische Parlamentskammern den Präsidenten in einem einstimmig verabschiedeten Appell zur Anerkennung der Provinzen aufgefordert.
US-Präsident George W. Bush wies den Beschluss mit Blick auf die territoriale Einheit Georgiens als völkerrechtswidrig zurück. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete wenige Stunden vor Medwedjews Erklärung die russischen Parlamentsbeschlüsse als völkerrechtswidrig und bekräftigte ihre Forderung an Russland nach einer vollständigen Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens
Frankreich als amtierende EU-Ratspräsidentschaft kritisierte Medwedjews Ankündigung. "Wir betrachten das als bedauerliche Entscheidung", sagte ein Sprecher des französischen Außenministeriums.
Abchasien und Südossetien hatten sich in den neunziger Jahren von Georgien gelöst und sich einseitig für unabhängig erklärt. Bisher gehören sie völkerrechtlich zu Georgien.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/Reuters/aho/odg)
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Ich stimme Ihrem posting, besonders diesem Satz natürlich zu:
"Mittlerweile ist Kanzlerin Merkel slbst zu einem Risikofaktor geworden, die nach ihrer unvergessenen Befürwortung, deutsche Soldaten in den Irak-Krieg zu schicken, nun einen neuen Kalten Krieg entfacht, der leicht zu einem hochexplosiven und "heißen" Konflikt werden könnte."
ABER mir scheint, auch Sie unterschätzen die Dankes-Pflicht der Frau Bundeskanzler Merkel gegenüber denen, die ihr zu diesem hohen deutschen Amt verholfen haben!
Vielleicht hat sie dabei aber auch das Scenario im Kopf, das auch einigen von UNS "die Augen öffnen" sollten:
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57316en"
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Morcar: " Ich schäme mich vielmehr für meine Illoyalen Mitbürger die aufgrund ihrer eigenen Frustration einem Russichen Führer in die Arme laufen. Und für unsere Industrie die es nicht geschaft hat unsere Energieversorgung auf einen technologischen Stand zu bringen der uns unabhängig von Russichen Gas/Öl macht. Ammeisten schäme ich mich dafür das ich damals Putins Dackel Schröder gewählt habe.... "
Mocar, die Zukunft gehört Ihnen. Als professioneller Schämer können Sie sich in Zukunft für das schämen, was Sie hier so von sich geben.
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Man muss nur kritisch beobachten, was in Wahrheit vorangetrieben wird.
63 Friedensjahre machen viele Politiker friedensmüde.
Paging