Russland hat Zeugenberichte über den Krieg gesammelt, Georgien ebenfalls. Die Protokolle legen nahe, dass beide Länder Verbrechen begangen haben.
Im Krieg zwischen Russland und Georgien haben Zivilisten auf beiden Seiten gelitten. Die georgisch-stämmige Bevölkerung musste südossetische Milizionäre erdulden, die - nachdem die russische Armee die Kontrolle übernommen hatte - Häuser von Georgiern zerstörten. Südosseten hingegen berichteten von Gräueltaten georgischer Soldaten. Vor dem Europarat in Straßburg demonstrierten sie im September gegen den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, den sie für einen Kriegsverbrecher halten.
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Russische Soldaten im Kampfeinsatz in der Nähe der Hauptstadt Südossetiens, Tschinwali, im vergangenen August. (© Foto: AFP)
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(SZ vom 11.10.2008/hai)
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Verbrechen, die von einer Regierung angeordnet werden, sind legal. Man spricht von erobern, oder zynisch von befrieden, nicht von plündern und morden.
Dies trifft für Kriegs- und Friedenszeiten zu. Wie soll man sonst die Massaker an Ausländer in OST-Deutschland erklären, oder die flächendeckenden Plünderungen durch Banden, die jegliche Unterstützung von der Polizei erhalten? Ganz zu schweigen von Schutzgelderpresser in grüner Uniform, die ihre Forderungen durch Vortäuschen von Straftaten und Meineid schwören durchsetzen. Krieg gegen die eigene Bevölkerung - ohne Kriegserklärung - zumindest so lange, wie sich die Bürger alles gefallen lassen. So wurde die fränzösische Revolution eingeläutet.
Krieg ist ein Verbrechen - und die verbrecherische Bushmafia hat Saakaschwili in den Krieg geschickt - entgegen der Version, für die die "freien" Medien im Auftrag der Bushisten trommelten - auch das ist ein unverzeihliches Verbrechen.