Die türkische Regierung will mit aller Gewalt gegen kurdische Rebellen im Nordirak vorgehen. Unterstützung erhält sie dabei von den USA.

Die türkische Regierung hat einen Militäreinsatz gegen kurdische Rebellen im Nordirak genehmigt.

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Kurdische Rebellen liefern sich schwere Gefechte mit dem türkischen Militär. Nun hat die Regierung in Ankara einen Militäreinsatz genehmigt, um die Aufständischen zurückzutreiben. (© Foto: AFP)

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Die Regierung habe angeordnet, alle nötigen Schritte zu unternehmen, um die Aufständischen zurückzudrängen, teilte das Büro von Ministerpräsident Tayyip Erdogan mit. Dies schließe einen grenzüberschreitenden Einsatz der Armee ein.

Die Türkei wirft dem Irak vor, Anhängern der verbotenen kurdischen Terrororganisation PKK Unterschlupf zu gewähren. Sie hat ihre Kritik in jüngster Zeit verstärkt und einen Militäreinsatz nicht ausgeschlossen. Seit Wochen hält zudem eine Offensive der Armee in den türkischen Rebellengebieten im Südosten an.

Unterstützung im Kampf gegen die Rebellen erhält die Türkei von den USA. "Wir werden weiter mit der türkischen Regierung zusammenarbeiten, um die terroristische Bedrohung durch die PKK zu neutralisieren", erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums Sean McCormack. Die Gewalt bedrohe nicht nur die Türkei, sondern untergrabe auch die Sicherheitslage im Irak. Das Ministerium rief zugleich die Regierung in Bagdad auf, Maßnahmen gegen die PKK einzuleiten.

Am Sonntag waren bei den schwersten Gefechten zwischen dem türkischen Militär und kurdischen Rebellen seit Jahren in der Unruheprovinz Sirnak 13 Soldaten getötet worden. Zwei weitere Soldaten starben am Montag bei der Explosion von Landminen. In derselben Provinz hatten PKK-Kämpfer zudem vergangene Woche einen Minibus angehalten und zwölf Passagiere getötet.

Im Südosten der Türkei kommt es derzeit im Zuge der Herbstoffensive der Armee immer wieder zu bewaffneten Zusammenstößen.

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(Reuters)