Der nächste Hochkaräter für Obamas künftige Regierung: Steven Chu gewann 1997 den Nobelpreis für Physik - jetzt wird er offenbar Energieminister.

Der designierte US-Präsident Barack Obama hat Medienberichten zufolge eine weitere prominente Personalentscheidung getroffen: Demnach plant er, Physik-Nobelpreisträger Steven Chu zum neuen Energieminister zu nominieren.

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Mit zwei Kollegen gewann Steven Chu 1997 den Physik-Nobelpreis für Arbeiten über Atome - jetzt soll er das Energieministerium leiten (© Foto: AFP)

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Darüber hinaus solle die frühere Chefin der Umweltbehörde des Staates New Jersey, Lisa Jackson, die US-Umweltbehörde EPA leiten, wie der Fernsehsender NBC meldete.

Ein neu geschaffener Posten, von dem aus die Energie-, Klima und Umweltpolitik der neuen Regierung koordiniert werden soll, gehe an Carol Browner, die unter Präsident Bill Clinton EPA-Chefin war.

Der 60-jährige Chu war 1997 gemeinsam mit zwei Kollegen für Arbeiten über Atome mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden. Der Professor für Physik sowie Molekular- und Zellbiologie leitet an der University of California in Berkely das Lawrence Berkeley National Laboratory.

Carol Browner war im Übergangsteam Obamas für die Überprüfung der bisherigen US-Umweltpolitik zuständig. Jackson hatte 16 Jahre bei der EPA gearbeitet, bevor sie 2002 in die Regierung des kleinen Staates New Jersey wechselte.

NBC zufolge will Obama seine Nominierungen noch nicht in dieser Woche bekanntgeben. Für diesem Donnerstag sei hingegen eine Pressekonferenz geplant, auf der der designierte Präsident voraussichtlich den früheren Senator Tom Daschle als künftigen Gesundheitsminister präsentieren will.

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(dpa/cgu/gba)