Nach Ansicht von Verteidigungsminister Jung wird Afghanistan noch jahrelang auf die Unterstützung der Internationalen Schutztruppe angewiesen sein.
Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) rechnet nach eigenen Worten damit, dass Armee und Polizei in Afghanistan in fünf bis zehn Jahren selbst für die Sicherheit des Landes sorgen können. Erst wenn diese "selbsttragende Sicherheit" gewährleistet sei, könne über einen Abzug der Internationalen Schutztruppe ISAF gesprochen werden, sagte Jung am Dienstag im ZDF. Einen genauen Zeitrahmen wollte er nicht nennen.
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Jung wird am Dienstag die schnelle Eingreiftruppe der Bundeswehr in ihren Afghanistan-Einsatz verabschieden. Deutschland übernimmt am 1. Juli von Norwegen die Aufgaben der Quick Reaction Force (QRF), die die Soldaten der Internationalen Schutztruppe ISAF im Norden des Landes absichern sollen. Es ist der erste deutsche Kampfverband der Bundeswehr in Afghanistan.
Die Linke forderte den sofortigen Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan. Innerhalb eines Jahres sollten alle 3500 deutschen Soldaten wieder zu Hause sein, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linke-Bundestagsfraktion, Dagmar Enkelmann. Parallel zum Abzug müssten zivile Strukturen für den Wiederaufbau und die Stabilisierung des Landes aufgebaut werden. Die derzeitige Ausbildung der afghanischen Polizei mit etwa 200 internationalen Polizisten sei ein kläglicher Beitrag.
(dpa/beu)
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Deutsche nun doch zu Kampfeinsätzen nach Afghanistan entsand.
Wir können hier schreiben was wir wollen ,die Politiker scheren sich ein Dreck um des Volkes willen.Hierzu sind Gelder in hüle und fülle vorhanden und deutsche Mütter werden wieder mehr ihre Söhne beweinen. All unsere guten Vorsätze,nur leere Versprechen..
Aber das kennen wir ja schon aus der Geschichte
"Änderungen müssen aber von innen kommen.
Die gewaltsame Einmischung von außen ist falsch. "
Richtig und niemand bezweifelt, dass der Krieg in Afghanistan falsch und unötig war.
Nur: das Rad der Geschichte lässt sich nicht mehr zurückdrehen und das Land jetzt Hals über Kopf zu verlassen wäre ein großer Fehler.
Der nächste Bürgerkrieg wäre vorprogrammiert.
Aber, was kümmern uns eigentlich die Afghanen!
Hauptsache der deutschen Seele geht es gut und bloß keine unangenehmen Aufgaben auf der Welt übernehmen.
Es ist natürlich weiterhin richtig: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
Wir werden den "Hunnen" die Zivilisation schon noch einprügeln!
Wie Kaiser Wilhem II., so sehen auch Sie die Welt.
Ihre Taliban-Verbotsliste ist lang und wahrscheinlich unvollständig und richtig.
Änderungen müssen aber von innen kommen.
Die gewaltsame Einmischung von außen ist falsch.
" Ich finde es wenigstens fair, daß Sie mit Ihrem Schild (ich hab nicht gesagt Brett)
vor'm Kopf vor sich selber warnen. "
Wenn man argumentativ nicht mehr weiter weiß, probiert man es mal mit persönlichen und äußerst intelligenten Angriffen
Zuviel bei Hillary Clinton zugeschaut???
Wo bleibt denn Ihr Vorschlag??
Die Aufzählung der Verbote könnte ich übrigens noch fortführen.
... die al qaida -Truppe hätte rechtzeitig nach 9/11 ihre Zelte in AF abgebrochen und wäre dahin gezogen , wo sie jetzt vermutlich sind - in's Grenzgebiet nach Pakistan . Wäre die USA plus Nato ua auch dann auf die Idee gekommen , AF endlich die (westliche ...) Zivilisation zu bringen und dafür leiderleider die Taliban ein bißchen ausrotten zu müssen ?
Im übrigen - woher weiß man eigentlich , dass nach einem hypothetischen Abzug der Besatzungstruppen "die" Taliban ruckzuck wieder das Land übernehmen würden ? Wieviele sind das ? Können die das mit den übrigen Warlords und Stämmen so einfach zu Wege bringen ? (Ich gebe zu , ich habe hier auch einige Informationsdefizite ... )
Paging