Um den illegalen Verkauf von Schnaps, Zigaretten und Gewaltfilmen an Minderjährige einzudämmen, hat Familienministerin von der Leyen offenbar einen neuen Plan entwickelt: Kinder und Jugendliche sollen verdeckt Testkäufe durchführen.
Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will nach einem Zeitungsbericht Kinder und Jugendliche als verdeckte Ermittler gegen den illegalen Verkauf von Schnaps, Zigaretten und Gewaltfilmen an Minderjährige einsetzen. Dies berichtete die Financial Times Deutschland unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Gesetzesentwurf aus dem Familienministerium. Das Kabinett wolle das Regelwerk am kommenden Mittwoch beschließen.
Um zu testen, ob harte Alkoholika an Minderjährige verkauft werden, sollen Kinder und Jugendliche Testkäufe durchführen (© Foto: AP)
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"Testkäufe von Kindern oder Jugendlichen erleichtern die Arbeit der Kontrollbehörden", begründet das Ministerium den Blatt zufolge seinen Vorstoß. Bislang habe dafür eine gesetzliche Grundlage gefehlt. Die Einstellung der minderjährigen Ermittler soll aber an strenge Auflagen - Zustimmung der Eltern und pädagogische Betreuung - gekoppelt sein.
Bisher war der illegale Verkauf von Schnaps und Zigaretten an Jugendliche nur schwer nachzuweisen. Mit dem Einsatz der Kinder und Jugendlichen als Testkäufer sollen die Verkäufer, die sich über den Jugendschutz hinwegsetzen, leichter überführt werden. Ein Verstoß kann mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. In Einzelfällen kann auch eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr drohen.
(AFP)
interessant, in Afghanistan werden Opiumanbauer geschützt, ind Deutschland sollen Kinder zu Spitzel angeheuert werden. Das hat was, die Stasi und Adilf lassen Grüßen. Der Schäuble freut sich und die Merkel kaut uaf ihren Zähnen. Tolle Regierung die Kinder zu Denunnzianten machen möchte. Ich denke es müßten Kinder der Politiker sein mit einer hochdotierten Fangprämie, wäre doch gelacht die Geldbeutel unserer hochintellenten Politiker nicht zu füllen. Ein hoch und Hurrrrra dieser Frau von Bayern. Freut euch des Lebens und bespitzelt euch gegenseitig.
Abgesehen von der rechtlichen Zweifelhaftigkeit, frage ích mich schon, ob Frau von der Leyen überhaupt eine Ahnung hat, wie es in der Welt draußen zugeht.
Sie sollte sich mal in die Problemstadtteile begeben und vor Ort schauen, wie die Kids dort ihr Leben gestalten. Ich denke nicht, dass auch nur einer mit dem Jugendamt zusammen arbeiten würde. Da würde es für den "Verräter" wohl schnell eines auf die Mütze geben..
Noch was, das kürzlich zu Ende gegangene Oktoberfest war ja wohl auch wieder Anschauungsunterricht in Sachen Trinken, allerdings auf hohem Niveau, oder?
Der Hase ist ganz woanders begraben!
Ich habe nichts verglichen. Ich habe lediglich gesagt, dass ich bereits das Ordnungsamt anrief, wenn ich so einen Vorgang beobachtete. Und wenn einer ein Spitzel oder Denunziant ist, der eine Straftat aufdeckt, bin ich auch einer. Ich finde es erschreckend, wie hier offenbar alle den Verkauf von einer Droge an Kinder und Jugendliche für ein Kavaliersdelikt halten. Und als Vater von mehreren Kindern sehe ich auch nicht die Gefahr einer seelischen Verkrüppelung meiner Kinder, wenn sie der Polizei oder den Ordnungsämtern bei der Aufklärung einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit helfen. Wie bitte schön sollen die bleibenen seelischen Schäden denn aussehen, wenn ein 14-jähriger in einen Supermarkt geht, um eine Flasche Schnaps zu kaufen und dann an der Kasse entweder abgewiesen wird (richtiges Verhalten) oder abkassiert wird (falsches Verhalten) und er dieses Erlebnis einem anwesenden Mitarbeiter des Ordnungsamtes schildert? Die bleibenden Schäden, die er oder sie bekommen kann, wenn hier die Kontrollen nicht verschärft werden, sind ungleich höher. Gleichzeitig wird in den Kiddies auch ein Bewußtsein dafür geschärft, dass es eben NICHT harmlos ist, eine Flasche Schnaps zu kaufen, sondern durchaus Folgen haben kann. Je nach Art der Durchführung finde ich den Vorschlag gar nicht schlecht. Hier von S.t.a.s.i. oder ähnlichem zu reden, ist maßlos überzogen.
"Jeder wie WillyfunNilly der die Gefahren von Alkohol, Nikotin etc. leugnet, macht sich an der Gesundheit der nächsten Generation schuldig."
Ich bin mit keinem einzigen Wort auf die Gefahren von Suchtmitteln eingegangen.
Eltern sind für die Beaufsichtigung ihrer Kinder zuständig.
Die Gewerbeaufsicht für die Beaufsichtigung der Läden.
Es kann nicht sein, daß man Kinder zu Spitzeln und Verrätern erzieht, weil der Kampf gegen Drogen die charakterliche Verkrüppelung von Kindern erfordert. Nicht jedes Kind soll später mal Politiker werden. :-)
Es geht darum, Kinder zu charakterfesten Menschen zu erziehen und die Persönlichkeit zu stärken, damit sie durch eine sorgfältige Erziehung im Elternhaus gegen die Gefahren des Alkohols und Nikotin gefeit sind. Es darf nicht darum gehen, Kinder für eigene Zwecke zu mißbrauchen, weil die Befriedigung der eigenen Obsession das Leben der Kinder zur Nebensache macht. Dies ist Menschenverachtung pur.
Das hat dann mit Kinderliebe und Schutz der Kinder wahrlich nichts mehr zu tun, sondern entspringt kranken Köpfen.
das ware ein guter Test für die Läden.
Paging