An university student holds up a mock television with a presidential sash during a march in demand of balance in the media coverage of the presidential race in Mexico City
Von Thomas Schmelzer

Wenn aus braven Studenten hartnäckige Demonstranten werden: In Mexiko ist aus dem Nichts eine Jugendbewegung entstanden, die gegen das Meinungsmonopol der Medien kämpft. Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl am 1. Juli wird die Bewegung vor allem dem bisherigen Wahlfavoriten Enrique Peña Nieto gefährlich.

Das Fernsehn ist für die Demonstranten zum Symbol für Manipulation und Meinungseinheit geworden. Die zwei großen TV-Sender "Televisa" und "TV Azteca" seien parteiisch und würden im Wahlkampf vor allem Enrique Peña Nieto von der Partei der Institutionellen Revolution (PRI) unterstützen, sagen die neuen Aktivisten.

Bild: REUTERS

9. Juni 2012, 11:53 2012-06-09 11:53:04  © Süddeutsche.de

zur Startseite