Aber auch die ungewollten ökologischen Folgen dieser Expansion des Weltmarktes haben in relativ kurzer Zeit bisher kaum gekannte Ausmaße angenommen. China schickt sich an, die USA in diesem oder im nächsten Jahr als weltgrößter CO2-Emittent abzulösen, obwohl das Land heute pro Kopf und Jahr nur maximal ein Fünftel der USA emittiert.
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Wie wird die Welt erst aussehen, wenn China diesen Abstand zu den USA auch nur halbiert haben wird und andere Länder folgen? Kann das globale Ökosystem Erde eine solche Zusatzbelastung an Schadstoffen, Energie- und Rohstoffverbrauch noch ohne wesentliche Veränderungen der Ökosphäre absorbieren? Dies ist ganz offensichtlich nicht der Fall, wie die meisten Klimatologen warnen.
Die Daten sind bekannt, die Debatte bleibt bizarr
Obwohl diese Daten seit langem bekannt sind, und die Debatte um den von Menschen verursachten Klimawandel und dessen bestürzende Geschwindigkeit nur noch von einigen Wenigen geleugnet wird, verfügt diese Debatte dennoch über einen bizarren Charakter.
Fast könnte man meinen, dass nur das politisch-psychologische Klima und nicht die ökonomisch-gesellschaftlichen Realitäten verändert werden müssten. Denn außer großen Worten geschieht global nicht viel.
Die Schwellenländer legen weiter zu, die USA haben sich aus dem Prozess der globalen Schadstoffreduktion fast völlig zurückgezogen und wachsen als weltgrößter Schadstoffemittent ebenfalls weiter. Dasselbe gilt für Europa und Japan, wenn auch auf niedrigerem Niveau.
Die G-8-Staaten haben angesichts dieser globalen Herausforderung einen heldenhaften Beschluss gefasst: Die acht reichsten Industrieländer und Hauptverschmutzer versprachen, dass sie "ernsthaft prüfen" wollten, ihre Schadstoffemissionen bis zum Jahr 2050 zu halbieren.
Dieses Heroentum verschlägt einem glatt die Sprache! Ob die EU ihren Beschluss umsetzen kann, bis 2020 ihre CO2-Emissionen um 20 bis 30 Prozent zu reduzieren, bleibt ebenfalls abzuwarten. Noch hat die EU nichts wirklich entschieden.
Dabei ist völlig klar, was zu tun wäre. Nur wenn in den Schwellenländern und noch mehr in den alten Industriestaaten eine dramatische Entkoppelung von Wirtschaftswachstum einerseits und Energieverbrauch und Schadstoffausstoß andererseits gelingt, besteht eine Chance auf Besserung.
Eine solche Entkoppelung wird es nur geben, wenn global mit der Illusion Schluss gemacht wird, dass die Umweltbelastung nichts kostet. Eine Subvention des Wirtschaftswachstums und Lebensstandards zu Lasten der Umwelt werden wir uns nicht mehr weiter ungestraft erlauben können.
Der Abschied von dieser Illusion wird daher globaler Emissionshandel heißen müssen, von dem wir allerdings weit entfernt sind. Und ebenso wird dieser Abschied Energieeffizienz heißen. Energieerzeuger und -verbraucher werden sich die Vergeudung der knappen Ressource Energie künftig nicht mehr erlauben können.
Diesen Trend zeigt die Preisentwicklung auf den internationalen Märkten bereits an. Drittens wird dieser Abschied den technologischen und ökonomisch- politischen Durchbruch bei der Nutzung erneuerbarer Energien bringen müssen, nicht aber die Rückkehr zu Atom oder Kohle.
Dieser alternative Dreisatz als Antwort auf den Klimawandel bedeutet, dass wir vor der Herausforderung einer neuen, einer "grünen" industriellen Revolution stehen. In der Bewältigung dieser globalen Herausforderung liegt zugleich eine gewaltige Chance für zukünftigen Wohlstand und soziale Gerechtigkeit. Diese Chance gilt es zu nutzen.
Freilich wird es bei dieser Entwicklung auch zahlreiche und bisweilen sehr mächtige Verlierer geben, die nicht kampflos in diese Veränderungen und damit in ihre Entmachtung einwilligen werden. Im Moment scheinen diese mächtigen Kräfte immer noch die Oberhand zu haben, wie die vielen Worte und die kaum vorhandenen Taten beweisen. Genau dieses aber muss sich ändern.
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(SZ vom 2.11.2007/jkr)
da stellt die SZ einem "der opportunistischem Politiker,denen ich je begegnet bin"(Günter Gaus) einen Reklameplatz für sein Polit-Beratungs-Institut Schwätz&Co KG zur Verfügung und bezhalt auch noch dafür. Dafür waren meine Abo-Gebühren ab er nicht gedacht.
Es gibt gute Taxifahrer, die verstehen ihren Beruf und führen ihn gewissenhaft aus. Dann gibt es einen, der erklärt seinen Fahrgästen während der Fahrt, die Entstehung der Welt bis zum Untergang, weil er mal etwas davon gehört hat.
Etwas so, wie ein Frosch der auf einen Baum geklettert ist und nun meint er könne fliegen.
Wie lange beglücken uns die Medien mit solchen Meldungen. Wer nichts zu sagen hat, sollte auch andere damit nicht nelästigen.
Auf der Club or Rome Seite ist die Rede ebenfalls enthalten! Wie ...exclusiv! Ok. dieser Club ist eine geharnischte Vertretung von elitären Interessen, deren Mantras pro/pagiert Fischer. Wer rechnete mit... oder besser befürchtete nicht sein... hochdotiertes comeback. Altlinke müssten doch in Errinerung haben, wie das panische Verweisen auf eine "Bevölkerungsexplosion" als "Rockefeller-Baby" bezeichnet wurde....Sorry, wenn wir die Wirklichkeit betrachten nehmen die Bevölkerungszahlen AB. Lieber Herr Fischer! Das gilt sogar für China und Südostasien!
Auch die Bevölkerungsentwicklung in Südamerika ist nur noch knapp über dem Reproduktionsniveau, das müsste doch mindestens Prinz Philip und ...die elitären GRüNEN lockerer machen, "REVOLUTIONEN" dieses Vereins gehören, mal wirklich plebejisch gesprochen in die Tonne. Was lassen die sich noch alles einfallen, um die böse überbevölkerung zu stoppen, eigentlich bezwecken sie den Lebensstandard der Massen, noch weiter herabzudrücken, ein zuviel von ihnen darf es nicht geben. Grüße an Minou.
Die "Grenzen des Wachstums" hatten diese Absicht bereits 1972 auf manipulierte Knappheit auf den Rohstoffmärkten und auf geostrategisch aus langer Hand vorgeplante Interventionen vorzubereiten. Die plötzliche "Wiedergeburt" des Club of Rome steht in Zusammenhang mit geopolitischen militärischen Manövern, sagen andere informiertere Kreise.
... und ich frage mich wie lange die Leute brauchen um zu sehen dass eine der stärksten Säulen nur aus Pappe ist. Die USA druckt im Moment Geld ohne Ende nur um Waffen zu produzieren. Dahinter steckt aber auch gar kein dauerhafter Wert. Anstatt das öl auf das man es abgesehen hatte zu bunkern fließen jetzt Abermillarden in den Irak ohne irgendwelche positiven Auswirkungen zu zeigen. Im Gegenteil, die einstige angebliche Weltmacht wird trotz "Krieg- der Sterne Technik" richtiggehend vorgeführt. Alles in dem Land ausser der Rüstungsindustrie ist nur noch marode und erinnert mich irgendwie an die Sowjetunion die an dem selben Problem zerbrochen ist. Die Immobilienblase war nur ein Vorläufer. Wenn aber diese Blase platzt hat das auf alle anderen viel größere wirtschaftliche Auswirkungen weil der Dollar nun mal eine der weltweiten Leitwährungen ist.
Die Rohstoffe werden sich in Zukunft noch mächtig verteuern bis es jedem voll ins Auge kommt dass man mit regenerativen und DEZENTRALEN Energieversorgern die nicht von Großkonzernen gesteuert werden können bei weitem besser fährt.
Politschwätzer wissen alles besser, ohne von dem Thema mehr zu kennen als dass, was auf dem Waschzettel steht.
Macht ein Interview mit dem Schreiber des Waschzettels. Kann sein, daß der wenigstens weiss, wo er abgeschrieben hat.
Das sind kein Interview, dass ist Geplaudere über Annahmen und Vorlieben. Biertischgeschwätz.
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