Schwellenländer werden dem westlichen Wirtschaftsmodell folgen - koste es, was es wolle. Der ehemalige Vizekanzler Joschka Fischer in der Süddeutschen Zeitung über die Grenzen der Illusion von unbegrenztem Wachstum.
Joschka Fischer, Vizekanzler und Bundesaußenminister von 1998 bis 2005, schreibt exklusiv für Project Syndicate und die Süddeutsche Zeitung.
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Mit dem Ende des Kalten Krieges sind alle Barrieren gefallen, und die Weltwirtschaft hat sich fundamental verändert.
Bis 1989 umfasste der Weltmarkt etwa eine Milliarde Menschen, heute sind es dreimal so viele, Tendenz steigend.
Wir erleben eine der dramatischsten Revolutionen der modernen Geschichte, die aber kaum merklich daherkommt.
Denn aus dem globalen Minderheitsprogramm "westliche Konsumgesellschaft" wird ein alternativloses Mehrheitsprogramm, an dem sich bis zur Mitte des Jahrhunderts tendenziell sieben Milliarden Menschen orientieren werden.
Denn der Westen hat das Wirtschaftsmodell des 21. Jahrhunderts mit einem unerhört hohen Lebensstandard gesetzt und dem werden im Zeitalter der Globalisierung nahezu alle anderen Nationen zu folgen versuchen, koste es, was es wolle.
Als zu Beginn der siebziger Jahre der Club of Rome seine Studie über "Die Grenzen des Wachstums" vorlegte, erregte diese großes Aufsehen. Im Laufe der Jahre aber machte sich eher Häme breit, denn die Weltwirtschaft wuchs unverdrossen weiter und hat mit der Globalisierung ein Wachstum erreicht, das anscheinend keine Grenzen zu kennen scheint.
Nunmehr aber hat sich die Lage verändert und die Grundidee des Club of Rome, wonach wir in einem endlichen globalen Ökosystem leben und wirtschaften, dessen Ressourcen und Belastbarkeiten erschöpfbar sind, ist heute zur konkreten Herausforderung geworden.
Die Welt ist sich heute nicht der "Grenzen des Wachstums" bewusst, wohl aber wächst das Verständnis für die Folgen für das Weltklima und das Ökosystem Erde.
China etwa braucht auf mittlere Sicht ein jährliches Wachstum von zehn Prozent, um seine großen ökonomischen, sozialen und ökologischen Transformationsprobleme unter Kontrolle zu halten. Würde es sich um Länder wie Luxemburg oder Singapur handeln, wäre dies nicht sensationell.
Der entscheidende Unterschied besteht aber darin, dass in China 1,3 Milliarden Menschen leben, und das Wirtschaftswachstum dort sehr viel ernstere, ja dramatische Folgen hat.
Die globale Nachfrage nach Energie, Rohstoffen und Nahrungsmitteln wird zunehmend durch den ansteigenden Bedarf der beiden Giganten China und Indien bestimmt. Andere große und bevölkerungsreiche Schwellenländer in Asien und Südamerika werden folgen.
Die steigenden Preise auf den Rohstoff-, Agrar- und Energiemärkten spiegeln bereits heute die kommende Verknappung wieder.
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da stellt die SZ einem "der opportunistischem Politiker,denen ich je begegnet bin"(Günter Gaus) einen Reklameplatz für sein Polit-Beratungs-Institut Schwätz&Co KG zur Verfügung und bezhalt auch noch dafür. Dafür waren meine Abo-Gebühren ab er nicht gedacht.
Es gibt gute Taxifahrer, die verstehen ihren Beruf und führen ihn gewissenhaft aus. Dann gibt es einen, der erklärt seinen Fahrgästen während der Fahrt, die Entstehung der Welt bis zum Untergang, weil er mal etwas davon gehört hat.
Etwas so, wie ein Frosch der auf einen Baum geklettert ist und nun meint er könne fliegen.
Wie lange beglücken uns die Medien mit solchen Meldungen. Wer nichts zu sagen hat, sollte auch andere damit nicht nelästigen.
Auf der Club or Rome Seite ist die Rede ebenfalls enthalten! Wie ...exclusiv! Ok. dieser Club ist eine geharnischte Vertretung von elitären Interessen, deren Mantras pro/pagiert Fischer. Wer rechnete mit... oder besser befürchtete nicht sein... hochdotiertes comeback. Altlinke müssten doch in Errinerung haben, wie das panische Verweisen auf eine "Bevölkerungsexplosion" als "Rockefeller-Baby" bezeichnet wurde....Sorry, wenn wir die Wirklichkeit betrachten nehmen die Bevölkerungszahlen AB. Lieber Herr Fischer! Das gilt sogar für China und Südostasien!
Auch die Bevölkerungsentwicklung in Südamerika ist nur noch knapp über dem Reproduktionsniveau, das müsste doch mindestens Prinz Philip und ...die elitären GRüNEN lockerer machen, "REVOLUTIONEN" dieses Vereins gehören, mal wirklich plebejisch gesprochen in die Tonne. Was lassen die sich noch alles einfallen, um die böse überbevölkerung zu stoppen, eigentlich bezwecken sie den Lebensstandard der Massen, noch weiter herabzudrücken, ein zuviel von ihnen darf es nicht geben. Grüße an Minou.
Die "Grenzen des Wachstums" hatten diese Absicht bereits 1972 auf manipulierte Knappheit auf den Rohstoffmärkten und auf geostrategisch aus langer Hand vorgeplante Interventionen vorzubereiten. Die plötzliche "Wiedergeburt" des Club of Rome steht in Zusammenhang mit geopolitischen militärischen Manövern, sagen andere informiertere Kreise.
... und ich frage mich wie lange die Leute brauchen um zu sehen dass eine der stärksten Säulen nur aus Pappe ist. Die USA druckt im Moment Geld ohne Ende nur um Waffen zu produzieren. Dahinter steckt aber auch gar kein dauerhafter Wert. Anstatt das öl auf das man es abgesehen hatte zu bunkern fließen jetzt Abermillarden in den Irak ohne irgendwelche positiven Auswirkungen zu zeigen. Im Gegenteil, die einstige angebliche Weltmacht wird trotz "Krieg- der Sterne Technik" richtiggehend vorgeführt. Alles in dem Land ausser der Rüstungsindustrie ist nur noch marode und erinnert mich irgendwie an die Sowjetunion die an dem selben Problem zerbrochen ist. Die Immobilienblase war nur ein Vorläufer. Wenn aber diese Blase platzt hat das auf alle anderen viel größere wirtschaftliche Auswirkungen weil der Dollar nun mal eine der weltweiten Leitwährungen ist.
Die Rohstoffe werden sich in Zukunft noch mächtig verteuern bis es jedem voll ins Auge kommt dass man mit regenerativen und DEZENTRALEN Energieversorgern die nicht von Großkonzernen gesteuert werden können bei weitem besser fährt.
Politschwätzer wissen alles besser, ohne von dem Thema mehr zu kennen als dass, was auf dem Waschzettel steht.
Macht ein Interview mit dem Schreiber des Waschzettels. Kann sein, daß der wenigstens weiss, wo er abgeschrieben hat.
Das sind kein Interview, dass ist Geplaudere über Annahmen und Vorlieben. Biertischgeschwätz.
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